5 Regeln der Business Präsentation // Wie man erfolgreicher präsentiert!

11. Januar 2013

5 Regeln der Business Präsentation // Nancy Duarte

‘Mittel­präch­tige’ Business Präsen­ta­tion — geht uns das nicht häufig bei Konfe­renzen und Vorträgen so: Death by Power Point. Viel zu viele Präsen­ta­tionen sind einfach zu chao­tisch, über­laden und ohne klare Botschaft! Aus meiner eigenen beruf­li­chen Perspek­tive als Event­re­gis­seur: meistens kommen die Vorstands­as­sis­tenten immer noch auf den letzten Drücker, um die Inhalte x‑fach zu über­ar­beiten… Dabei wird aber das große ganze Bild nicht besser, sondern verschlimmbessert.

 

Auf der Suche nach Möglich­keiten, das alles grund­sätz­lich besser zu machen fiel mir die ameri­ka­ni­sche Präsen­ta­ti­ons­ex­pertin Nancy Duarte auf (sie erstellt Präsen­ta­tionen u. a. für Facebook, Twitter, GE, Google, Micro­soft und Al Gore). In obigem Video stellt sie folgende fünf Regeln für eine wirkungs­volle Business Präsen­ta­tion auf (Quelle: Duarte Design).

 

 

5 Regeln der Business Präsentation

 

1. Betrachte dein Publikum als König
// denn: es verdient einen Vortrag, der auf ihre Bedürf­nisse zuge­schnitten ist, nicht deine Agenda

 

2. Verbreite Ideen und bewege Menschen
// das Publikum ist gekommen, um von dir persön­lich inspi­riert zu werden und bedeut­same Gedanken mit nach Hause zu nehmen

 

3. Hilf der Ziel­gruppe  zu sehen, was du zu sagen hast
// das Publikum splittet sich 50/50 in Audio- oder Visuell-Lernende — kombi­niere also beide Elemente

 

4. Übe dich in Design, nicht Dekoration
// redu­ziere die Fakten auf das Essen­ti­elle, räume auf, lass raus

 

5. Kulti­viere gesunde Beziehungen
// sowohl mit deinem Publikum wie auch deinen Folien-Charts

 

 

Wie gelingt meine Business Präsentation besser?

 

Wirklich hilf­reich zur Verbes­se­rung einer Business Präsen­ta­tion empfinde ich die beiden Bücher von Nancy Duarte. In slide:ology beschäf­tigt Duarte sich mit den besten Tech­niken visu­eller Kommu­ni­ka­tion, in resonate unter­sucht sie wie Publikum und Präsen­tie­rende in Verbin­dung treten können um Resonanz zu erzeugen. Dazu rät sie Infor­ma­tionen in eine emotio­nale und fesselnde Geschichte zu verpa­cken. Denn: Story­tel­ling hat die Macht das Denken zu verän­dern und Präsen­ta­tionen mit neuem Leben zu erfüllen.

 

Zentral ist der Gedanke einen Vortrag ähnlich wie in einem Theater als 3‑Akt-Struktur zu erfassen. Dabei beginnt der Redner im ersten Akt mit der IST-Situa­­tion. Im Mittel­teil springt der Vortra­gende zwischen dem IST und dem was SEIN KÖNNTE. Dabei helfen möglichst starke Kontraste in der Argu­men­ta­tion, um Spannung zu erzeugen. Zum Ende malt der Sprecher ein Bild von der Zukunft, wie es sein könnte und endet mit einer klaren Hand­lungs­auf­for­de­rung. Dieses Prinzip der zwei Ebenen (IST und KÖNNTE SEIN) findet sich in groß­ar­tigen Reden wie Martin Luther King’s ‘I have a dream’ und Steve Jobs iPhone Produkt­vor­stel­lung — am besten einfach mal in die kosten­lose Multi­media Version von Resonate rein­schauen oder die wirklich lohnens­werten Print­ver­sionen kaufen!

 

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Spannend ist auch folgender TED Talk: Nancy Duarte glaubt, dass Ideen das stärkste Werkzeug ist welches Menschen besitzen. In folgendem Video erklärt sie, wie man welt­ver­än­dernde Ideen effektiv kommu­ni­ziert:

 

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Quelle Business Präsen­ta­tion: TED talk

 

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