Warum sich Freundlichkeit bei Events lohnt…

Freundlichkeit: Der DJ der guten Laune macht es uns vor… // Quelle: Youtube

 

 

Kürzlich besuchte ich den Konzeptioner Tim Vormweg (für Pitch-Präsentationen und Visualisierungen empfehlenswert). Unter seinem Büro befindet sich die Agentur für Freundlichkeit. Oha, dachte ich mir – eine Agentur für Freundlichkeit? Mein Interesse war geweckt. Drei Minuten später hatte ich Klarheit, was die Agentur macht und einen Deal, dass sie ihre Erfahrung mit uns Eventgestaltern teilen. Los geht’s: 3 Tipps, wie du Freundlichkeit im Alltag leben kannst.

 

 

Warum lohnt sich Freundlichkeit?

 

Freundlichkeit ist mehr als eine bedeutungslose Worthülse und das eine kleine Lächeln zu Beginn des Gespräches.

 

Bei Freundlichkeit geht es vielmehr darum, mit sich und seinem Gegenüber wertschätzend und auf Augenhöhe umzugehen. Das führt dazu, dass:

 

●   Du selbst weniger gestresst bist,

 

●   das Team effizienter miteinander agiert,

 

●   der Kunde schließlich zufrieden ist.

 

Freundlichkeit ist also ein entscheidender Erfolgsfaktor, eine Win- Win- Situation für beide Seiten und resultiert nicht zuletzt in Wirtschaftlichkeit. So macht Erfolg auch Spaß!

 

 

3 Tipps: So lebst Du Freundlichkeit im Alltag

 

 

1. Überzeuge im ersten Eindruck, dieser beeinflusst die gesamte Kundenbeziehung

 

Grundsätzlich möchten wir uns freundlich begegnen und wissen auch, wie das im Miteinander funktioniert. Erlebte Freundlichkeit fängt selbstverständlich bei der Begrüßung an, hört bei der Verabschiedung auf und hält körpersprachlich ein authentisches Lächeln bereit.

 

Gestalte Kundenkontakte daher vom ersten bis zum letzten Eindruck positiv, achte auf eine offene und dem Gegenüber zugewandte Körpersprache und den Blickkontakt im Gespräch. Insbesondere bei Anfragen, Auftragsklärung und Vorabgesprächen und natürlich dann in der Umsetzung sind dies essentielle Punkte.

 

Das klingt leicht und selbstverständlich, fällt uns jedoch immer wieder einmal im hektischen Alltag schwer. Dabei beeinflusst gerade der erste Eindruck maßgeblich, wie der Kunde Dich weitergehend wahrnimmt und bewertet.

 

Überzeugen wir im ersten Eindruck und bauen eine positive Kundenbeziehung auf, reagiert der Kunde verständnisvoller, wenn Schwierigkeiten auftauchen wie zum Beispiel in der weiteren Veranstaltungsplanung oder beim Event vor Ort.

 

Freundlichkeit Events Warum es sich lohnt

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2. Sei freundlich zu Dir selbst, der Kunde wird es merken

 

Die spannende Frage im beruflichen Alltag fängt da an, wo es oft schwierig wird:

 

Das heißt Freundlichkeit zu leben auch bei Stress, Zeitdruck oder wenn der Kunde etwas haben möchte, was nicht geht. Was braucht es hier? Im ersten Schritt braucht es einen freundlichen Umgang und Achtsamkeit mit sich selbst.

 

Bin ich im Stress, wirke ich meist unfreundlich. Wer kennt schließlich nicht diesen insgeheim gedachten Satz: „Oh nein, nicht das auch noch?!“ oder Gedankengänge wie „Wie sollen wir das noch schaffen?“. Je mehr ich diese Gedanken zulasse, desto mehr steigere ich mich in meinen eigenen Stress hinein, mein Körper schüttet Stresshormone, wie zum Beispiel Cortisol aus. Das kann dazu führen, dass ich- „fahrig“- werde, Tätigkeiten unterbreche oder zu stark à la Multitasking agiere und nichts mehr so richtig schaffe. Schnelligkeit und Unterbrechungen sind im Eventbereich sowie bei Veranstaltungen vor Ort unvermeidbar. Aber minimiert man hier die eigenen negativen Gedanken, kann man seine Arbeit insgesamt schneller und qualitativ hochwertiger – efffizienter – erledigen.

 

Statt Gedanken wie, „Oh nein, nicht das auch noch?!“, braucht es positive Gedanken wie „Ich bekomme das hin und gebe Gas“. Schaffe ich in diesem Sinne hier also zu mir freundlich zu sein, überträgt sich diese mentale Freundlichkeit auf meinen Körper und meine Körpersprache.

 

Unser Tipp zur Freundlichkeit mit doppeltem Mehrwert: Eine positive Körpersprache, die schnell, aber nicht gehetzt und verärgert aussieht, wirkt auf den Kunden nicht nur freundlicher, sondern auch kompetenter. So zeige ich meinem Kunden, dass ich „alles im Griff habe“, und strahle Sicherheit auf ihn aus. In der Folge stellt der Kunde weniger besorgte Fragen, nörgelt weniger, macht weniger Druck – ist also ebenfalls freundlicher.

 

Freundlichkeit Sei gut zu dir

 

 

3. Setze freundlich Grenzen mit der +––+ Regel

 

Besonders schwierig wird es immer dann, wenn Du dem Kunden sagen musst, dass etwas nicht geht. Schließlich bist Du für den Kunden ja der „Möglichmacher“ und „Problemlöser“.

 

Darüber hinaus kann es insbesondere im technischen Bereich schon einmal vorkommen, dass ein Kunde mit seinem jeweiligen Hintergrundwissen Laie ist. Häufig schätzt er dann etwas als einfach ein, was in Wirklichkeit nicht oder nur mit hohen Kosten beziehungsweise nicht auf die Schnelle zu realisieren ist.

 

Gerade beim Grenzen setzen, braucht es ein freundliches und verstehbares Nein.

 

 Aber wie geht das? Wir legen Dir die folgende + – – + Regeln ans Herz:

 

+   Positiver Einstieg und Verständnis

–   Klares Nein

–   Begründung

+   Alternative, Verständnis

 

 

Freundlichkeit als innere Einstellung mit vielfältigem Mehrwert

 

Fazit: Freundlichkeit lohnt sich für Deine Kunden und für Dich selbst. Fange bei Dir an, achte auf eine positive Körpersprache und kommuniziere auch in schwierigen Situationen freundlich und respektvoll mit Deinem Kunden – insbesondere bei Grenzen. Kurzum: Dein Alltag wird leichter werden! Probiere es einfach aus. Die Welt braucht mehr Freundlichkeit.

 

 

Kontakt: Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns unter 0221-9131147 oder per Email. Ihre Agentur für Freundlichkeit Tanja Baum GmbH > Facebook, Twitter

 

 

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