Frauen in der Eventbranche // 3 Frauen. 3 Erfahrungen. 3 Tipps.

20. November 2020

Frauen in der Eventbranche rocken

Frauen in der Event­branche – 3 Frauen. 3 Erfah­rungen. 3 Tipps // Photo by Brooke Lark

Kürzlich hörte ich in dem Event­re­vu­lo­tion Podcast wie Katrin Taepke erzählte, dass sie als junge Projekt­ma­na­gerin bei der Messe Berlin vor allem mit 50–60jährigen männ­li­chen Entschei­dern zu tun hatte – und per se nicht ernst genommen wurde. Das hat mich sehr zum nach­denken gebracht (ungefähr so, wie mich vor vier Jahren Priscilla Bucher mit dieser krassen Rollen­frage aus dem Konzept gebracht hat…).

Eine Kollegin pflich­tete bei: “Die Wahrheit ist dass du als Projekt­ma­na­gerin belä­chelt und als Kreative nicht gehört wirst…. speziell wenn man jung ist. Das hat vor allem was mit dem Gegen­über zu tun:

• Projekt­ma­na­gerin > männ­liche Konzernentscheider

• Kreative > Agentur interne männ­liche Konkur­renz (klas­si­scher Weise werden Creative und Art Director Position in Agen­turen immer noch mit bevor­zugten männ­li­chen Krea­tiven besetzt…)

Es wird mit dem Alter etwas besser, aber unter­schätzt wird man trotzdem bei jedem KickOff Meeting von neuem. Wenn man den nega­tiven Auslöser bei Seite schieben kann: even­tuell auch eine Chance für uns Frauen? Denn wenn die Mess­latte niedrig hängt kann man aus so einem Termin nur als Sieger rausgehen…”

Grund genug drei erfah­rene Frauen in der Event­branche nach ihren Erfah­rungen und Tipps zu befragen. Danke Swantje Marquart (Geschäfts­füh­rerin einer Event­agentur), Nadine Imboden (Choreo­grafin und Regis­seurin) und Silja Neumann (Senior Projekt­lei­terin), dass ihr tiefe und ehrliche Einblicke gewährt! ;)

Swantje Marquardt, Geschäftsführerin mindact.com

Swantje, welche Erfah­rung hast du in deinem ersten Termin als Event­ge­stal­terin gemacht? Und was hat es dich gelehrt?

Mein erster Termin als Projekt­lei­tung liegt 14 Jahre zurück. Ich war damals 26 und zuge­ge­be­ner­maßen: jung und unerfahren.

Mein Pendant auf Kunden­seite war weiblich, so alt wie ich heute bin und inner­halb der Kunden­struktur die einzige weib­liche Person. Alle anderen Ansprech­partner waren männlich — inkl. der Entscheider. Sie fühlte sich in der Rolle des „Hahn — in dem Falle Huhn — im Korb“ und hat mich leider nicht akzep­tiert. Sie war nicht einmal bereit mit mir zu tele­fo­nieren und fragte statt­dessen meinen dama­ligen Chef „was bringst du hier für einen Kinder­garten mit?“ Bei ihr hatte ich aller­dings den Eindruck, dass es nicht um meine Uner­fah­ren­heit geht, sondern dass ich weiblich bin.

Mit ihrem männ­li­chen Nach­folger, bin ich dann von Beginn an sehr gut zurecht­ge­kommen. Er war neu und musste sich eben­falls einar­beiten, was meine Chance war. Ich hatte bei ihm nie das Gefühl, aufgrund meines Geschlechts, nicht ernst genommen zu werden.

Anders sah es bei seinen Chefs aus. Es hat ca. 4 Jahre gedauert, bis auch ich direkt ange­spro­chen oder nach meiner Meinung gefragt wurde. Die männ­li­chen Verant­wort­li­chen der übrigen Fach­be­reiche (zwischen 35 und 45 Jahre), haben mich zu Beginn eben­falls nicht ernst genommen. Ein Kollege und Projekt­leiter in meinem Team (2 Jahre jünger als ich), wurde direkt akzep­tiert und als „Buddy“ auf Vorreisen einge­laden an Abend­essen oder Drinks an der Bar teilzunehmen.

Nach anfäng­li­cher Frus­tra­tion habe ich mir vorge­nommen zu beweisen, dass ich mehr als willens bin zu lernen, mich rein­zu­hängen und arbeiten kann wie ein Tier. Das hat mich nur noch mehr ange­trieben. Ich habe immer zuver­lässig gelie­fert und mich selbst­be­wusst präsentiert.

Obwohl ich das nicht immer war.

Und irgend­wann war es soweit; ich hatte mir den Respekt und das Vertrauen erar­beitet. Daraus ist heute eine lang­jäh­rige und vertrau­ens­volle Zusam­men­ar­beit geworden.

Und das ist auch meine Conclusio: Arbeite fleißig und zuver­lässig. Und verdiene dir darüber den Respekt und das Vertrauen. Glaube an dich und deine Fähig­keiten und konzen­triere dich nicht auf Ungerechtigkeiten.

Muss sich etwas ändern? Wenn ja: Was muss sich wie bei wem in Sachen Frau­en­rolle ändern? Müssten wir nicht in den Agen­tur­struk­turen anfangen?

Ich spüre bei den Frauen eine Verän­de­rung. Die heutigen Mitt­zwan­zi­ge­rinnen kommen mir deutlich selbst­be­wusster vor, als wir es früher waren. Das Einfor­dern von Aner­ken­nung über Beför­de­rungen, damit einher­ge­henden Gehalts­vor­stel­lungen hat sich bereits verändert.

Früher mussten Kolle­ginnen fast dahin gedrängt werden. Wie soll man ernst genommen werden, wenn man seinen eigenen Wert nicht erkennt?

Frauen und Männer arbeiten immer noch unter­schied­lich. Ich bin in meinem Kolle­gen­kreis, von beiden ein großer Fan. Dennoch erlebe ich, dass sich Männer „besser verkaufen“ können. Frauen machen es häufig über die eigent­liche Arbeit wett.

Natür­lich hat das auch was mit dem Gegen­über zu tun. In der Branche, in der wir arbeiten, ist das Gegen­über bzw. der Entscheider meist männlich. Wenn du als Frau sehr selbst­be­wusst auftrittst, wirst du schnell als „arrogant“ verur­teilt. Als Mann hingegen wirkst du stark. Obwohl es pauscha­li­sie­rend klingt, erlebt man es so leider immer noch häufig.

Bezüg­lich der Agen­tur­struk­turen kann man dazu natür­lich nicht einheit­lich über alle Agen­turen reden. Es kommt auf die Führung und die Unter­neh­mens­kultur an. In unserem Unter­nehmen kann sich jeder, egal ob männlich oder weiblich, in der Hier­ar­chie nach oben arbeiten.

Ich sehe aber auch, dass Frauen in der Agen­tur­welt — zum Beispiel in Key Account Funk­tionen — deutlich mehr gestärkt werden müssen. Viele Führungs­kräfte in Agen­turen machen häufig einen Rück­zieher bei der Posi­ti­ons­be­set­zung, weil das Gegen­über (der Entscheider) vermeint­lich eher eine männ­liche Person akzep­tieren würde. Da steht man als Chef/in in der Verant­wor­tung genau dagegen zu arbeiten und solche Vorur­teile zu bekämpfen.

Sind Frauen in der Event­branche zu leise, zu zaghaft oder nur nicht mutig genug?

Es hat vermut­lich mit der gene­rellen gesell­schaft­li­chen Entwick­lung zu tun — nicht nur in der Event­branche: Frauen werden mutiger!

Aller­dings sind Frauen deutlich selbst­kri­ti­scher und reflek­tierter als Männer. Was nicht heißen soll, dass Männer es nicht sind, aber viel­leicht gehen sie manche Dinge prag­ma­ti­scher an: „Wird schon werden. Bekomme ich hin“. In dem Fall wünsche ich mir für Frauen mutiger zu sein.

Dennoch glaube ich, dass in unserer Branche in den nächsten Jahren mehr Frauen in Führungs­rollen kommen werden. Zumin­dest auf Agen­tur­seite. Die Kunden­seite (je nach Branche) braucht vermut­lich etwas länger. Hier herrscht noch viel häufiger veral­tetes Strukturdenken.

Dahin­ge­hend wünsche ich mir eine faire Behand­lung. Frauen sollten nicht anders bewertet werden, wenn es um Beför­de­rungen und Gehälter geht. Es ist nach wie vor ein Unding – beispiels­weise dass Frauen in gleichen Posi­tionen noch immer weniger verdienen als Männer.

Da sind uns andere euro­päi­sche Länder voraus, wenn­gleich ich keines kenne in dem es keinen Unter­scheid gäbe. Aber so groß wie in Deutsch­land ist er in kaum einem anderen EU Land.

Warum gibt es so viele Erfolgs­sto­ries von großen Agen­tur­chefs? Aber kaum von großen Agenturchefinnen?

Es gibt vermut­lich mehr Agen­tur­chefs als Agen­tur­che­finnen. Und ich bin über­zeugt, dass das weib­liche Ego den eigenen Erfolg nicht so sehr nach außen tragen muss, um sich bestä­tigt zu fühlen.

Welches Vorbild inspi­riert dich und warum?

Meine Tante. Sie ist mit über 60, beruf­lich immer noch erfolg­reich; hat über 800 Mitarbeiter.

Schon vor 30 Jahren hatte sie eine Führungs­po­si­tion und war gleich­zeitig eine liebe­volle Mutter.

Ich selbst bin auch eine arbei­tende Mutter und weiß was es heißt, gesell­schaft­lich deswegen kriti­siert zu werden. Sicher war es vor 30 Jahren noch ganz anders. Frauen wie meine Tante, haben den Weg geebnet und es leichter für Frauen meiner Genera­tion gemacht.

Zudem inspi­rieren mich Frauen wie Barbara Schö­ne­berger. Sie hat sich in einem männer­do­mi­nierten Umfeld durch Intel­li­genz, Humor, Durch­hal­te­ver­mögen, Fleiß und Können bewiesen und ist für mich DIE Show­mas­terin im deut­schen TV. Sie singt, kann schreiben und zieht mit ihrem Mann zwei Kinder groß. Das inspi­riert mich.

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Welche Lese/Linkempfehlung hast du zu dem Thema?

Ich lese viele verschie­dene Zeit­schriften und natür­lich springen mich als Frau selbst, Artikel zu dem Thema an. Aber das kann der Spiegel, genauso wie das Magazin Barbara sein.

Ergän­zend, ein Satz zu dir — was macht dich aus, welcher Wert ist dir wichtig?

Ich bin ein Team­mensch. Empathie und das mensch­liche Mitein­ander sind mir sehr wichtig. Was nicht heißt, dass ich von meinen Mitar­bei­tern nicht auch Einiges erwarte.

Ich glaube fest daran, dass du aus deinen Mitar­bei­tern das Beste heraus­holst, wenn du sie gut und fair behan­delst. Wenn du offen bist und zuhörst. Das war schon immer meine Leitlinie.

Nadine Imboden, Regisseurin und Choreografin bei Entertainment in Motion

Nadine Imboden ist eine preis­ge­krönte Regis­seurin und Choreo­grafin in der inter­na­tio­nalen Show- und Unter­hal­tungs­in­dus­trie. Mit ihren inno­va­tiven, tempo­rei­chen und ausser­ge­wöhn­li­chen Insze­nie­rungen begeis­tert sie das Publikum und sorgt immer wieder für Aufsehen und grosse Beachtung.

Nadine, welche Erfah­rung hast du in deinem ersten Termin als Regis­seurin & Choreo­gra­phin gemacht? Und was hat es dich gelehrt?

An die schwie­rigen Anfänge erinnere ich mich gut. Die Skepsis der Männer empfand ich als anstren­gend, das Klima kühl und alles etwas zu ernst. Ich habe gelernt; in einer Männer Runde muss sich Frau erst mal beweisen. Kann man aber die Männer über­zeugen, sind sie meistens offen, charmant und tolle Kollegen.

Muss sich etwas ändern? Wenn ja: Was muss sich wie bei wem in Sachen Frau­en­rolle ändern? Müssten wir nicht in den Agen­tur­struk­turen anfangen?

Natür­lich wäre es schön, wenn Männer und Frauen gleiche Chancen hätten. Ich denke aber, dass wir in dieser Bezie­hung, auf einem guten Weg sind. Es braucht seine Zeit, eine Gesell­schaft zu ändern. Früher waren Frauen zu Hause und es gab klare Haus­re­geln. Heute begegnen sich die meisten Ehepaare auf Augen­höhe und sind ein Team.

Zum Thema Ände­rungen in den Agen­tur­struk­turen — wie durch die Frau­en­quote? Eine Balance zwischen Frauen und Männern wirkt sich in einem Team positiv aus und fördert die Krea­ti­vität. Männer und Frauen sind sehr unter­schied­lich und diese unter­schied­li­chen Gefühle berei­chern jeden Austausch. Die rich­tigen Menschen zusammen zu bringen macht für mich die Magie aus. Ich bin aber kein Fan von der Geschlech­ter­quoten, weder in die eine noch in die andere Richtung.

Sind Frauen in der Event­branche zu leise, zu zaghaft oder nur nicht mutig genug?

Wahr­schein­lich ist es von allem ein bisschen. Vieles hängt auch sicher von der Erzie­hung ab und ist daher schwer abzu­schüt­teln. Die jüngeren Genera­tionen befreien sich gerade von diesen Zwängen. In den letzten Jahren bin ich sehr oft starken Frau­en­teams in der Event­branche begegnet.

Warum gibt es so viele Erfolgs­sto­ries von großen Agen­tur­chefs? Aber kaum von großen Agenturchefinnen?

Die Leitung einer Agentur ist mit viel Arbeit und Zeit verbunden. Die meisten Frauen bekommen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, Kinder und müssen Arbeit und Familie unter einen Hut bekommen. Da sind unre­gel­mä­ßige Arbeits­zeiten und ein Vollzeit Job schwierig.

Aber auch hier zeichnet sich ein Wandel ab und junge Eltern teilen sich oft die Kinder­er­zie­hung. Dazu kommt, dass sich das Home­of­fice bewährt und das kann vor allem mit Klein­kin­dern sehr hilf­reich sein.

Welches Vorbild inspi­riert dich und warum?

Für mich ist Jennifer Somm ein Vorbild! Sie war CEO bei Rufener, einer der größten Event­agen­turen in der Schweiz und anschlie­ßend CEO der Bernexpo Group. Jennifer hat Visionen, viel Mut und ist unglaub­lich kreativ. Dabei führt sie ihr Team charmant und zukunftsorientiert.

Weitere tolle Frauen, die mich in meiner Laufbahn eben­falls inspi­riert haben, sind Ulrike Plesser und Monika Graf. Beides tolle Regis­seu­rinnen! Und nicht zu vergessen: Bala Trachsel, CEO & Managing Partner bei der Repu­blica AG.

Starke und mutige Frauen die Leiden­schaft und Kompe­tenz vereinen.

Ergän­zend, ein Satz zu dir — was macht dich aus, welcher Wert ist dir wichtig?

Ehrlich­keit und Respekt sind mir sehr wichtig! Am Ende geht es um die Kreation und nicht um die einzelnen Egos. Letzt­end­lich wirkt sich der Spaß im Team, immer positiv auf das Endergebnis aus.

Frauen in der Event­branche // Photo by roya ann miller on Unsplash

 

Silja Neumann, Senior Projektmanagerin in München

Silja, welche Erfah­rung hast du in deinem ersten Termin als Projekt­ma­na­gerin gemacht? Und was hat es dich gelehrt?

Bei meinem Berufs­ein­stieg habe ich dieselben Erfah­rungen gemacht, wie jede andere Frau die ich kenne auch: männ­liche Kollegen haben immer etwas lauter auf sich aufmerksam gemacht und waren deutlich über­zeugter von ihrem Können. „Laut sein“ wird natür­lich eher gesehen und dem entspre­chend von männ­li­chen Vorge­setzten mit Gehalt und Beför­de­rung belohnt.

In zahl­rei­chen Meetings saß ich als einzige Frau, ahnungs­losen Alpha­männ­chen gegen­über — dass ist als Berufs­an­fänger schwierig. Aber mit zuneh­mender Erfah­rung, lassen sich da auch viele meiner sehr guten Event­kol­le­ginnen nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Heute kann ich glück­li­cher Weise sagen, dass ich durch meine beruf­liche Erfah­rung, damit keine Probleme mehr habe.

Muss sich etwas ändern? Wenn ja: Was muss sich wie bei wem in Sachen Frau­en­rolle ändern? Müssten wir nicht in den Agen­tur­struk­turen anfangen?

Es ist leider flächen­de­ckend so, dass Frauen sehr oft benach­teilig werden. Bei den Themen Gehalt und Führungs­po­si­tionen ist es nicht nur ein agen­tur­spe­zi­fi­sches Phänomen. Das ist etwas Struk­tu­relles und fängt damit an, dass es super schwierig ist einen Krip­pen­platz zu finden und Frauen mit Kindern, auto­ma­tisch nicht mehr für Führungs­po­si­tionen vorge­sehen werden.

Wenn wir das Poten­tial von unzäh­ligen, gut ausge­bil­deten Frauen — die bereit und fähig sind in die Verant­wor­tung zu gehen — voll ausschöpfen wollen, dann muss sich struk­tu­rell etwas ändern.

Wir sollten ermög­li­chen das Arbeits­plätze und Führungs­po­si­tionen gesplittet werden können. So dass sich zwei gleich quali­fi­zierte Mitar­beiter eine bis einein­halb Stellen teilen könnten.

Das sollte sowohl für Mütter als auch Väter — ohne Karrie­re­knick — ermög­licht werden. So hätten Frauen wieder eine größere Chance auf den Berufs­ein­stieg inkl. Führungsposition.

Zudem benötigt es dringend eine Steu­er­re­form. Frauen mit Kindern sind nach wie vor steu­er­lich benach­tei­ligt. Mit einer Reform wäre es für Mütter wieder attrak­tiver zurück in den Beruf zu gehen. Dazu benötigt es natür­lich Krip­pen­plätze und Ganz­tags­schulen, mit gut ausge­bil­detem und entspre­chend entlohntem Personal.

Solange sich keine Änderung einstellt, finde ich ist die Frau­en­quote kein schlechtes Instru­ment. Das bedeutet ja nicht, dass deshalb auto­ma­tisch unfähige Frauen auf Posi­tionen geschoben werden, die sie nicht erfüllen.

Grund­sätz­lich habe ich einfach ganz viel Hoffnung in die junge Genera­tion! Wenn ich mir meine Neffen anschaue, die zwischen 20 und 14 Jahre alt sind, dann sehe ich tolle junge Erwach­sene, die die Welt zum Glück anders sehen, als die „Alten“. Ich hoffe die nach­fol­genden Genera­tionen von Frauen, wird es etwas leichter haben. Da freue ich mich über jede tolle Frau in der Öffent­lich­keit, wie jetzt Kamala Harris.

Vielen Dank euch für diese Gedanken — ihr Frauen in der Event­branche rockt den Laden!

Frauen in der Eventbranche — wie geht es weiter?

Übrigens: Beim Podcast hören (siehe Einstieg) viel mir sofort eine gute Frage ein, um das Gegen­über immer (!) zum Denken zu bringen: Was soll nach dem Event anders sein als vorher? Welche Wirkung erhoffen sie sich? Woran merken die Besucher eine Trans­for­ma­tion durch das Event? Wie denken, fühlen, handeln sie anders durch das Event? Wer diese Frage stellt hat immer die Aufmerk­sam­keit des Mannes gegen­über. Denn dann müssen wir denken…

Frage: Gerne würde ich hören wie es euch als Frauen im Event­be­reich mit diesem Thema geht? Was muss sich ändern? Wie gelingt das? Welche Tipps habt ihr? Was kann ich als Mann lernen und wie den Umgang mit Frauen besser gestalten? Ich bin gespannt auf die Diskus­sion über LinkedIn oder Facebook.

Teaser: Diesen Sonntag, den 22.11. starte ich meinen Podcast “Events im Wandel — What’s Next?”. Stay tuned & enjoy ;)

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