Adventskalender Jubiläum // Tür 17–24

16. Dezember 2022

10 Jahre Event Blog

Advents­ka­lender zum zehn­jäh­rigen Blog Jubiläum // Tür 17–24

 

10 Jahre blogge ich rund um Events. Expia­l­i­do­cious: 239 veröf­fent­lichte Beiträge, 55 Podcast-Gespräche sowie 3 Bücher. :) Deshalb habe ich zum Jubiläum 24 Event-Gestal­­tende gebeten ihr persön­li­ches Event Advents­ka­lender — Türchen zu öffnen: An welchen Beitrag erin­nerst du dich? (Hier geht es zu den Türen 1–8 und Tür 9–16).  

 

Tür 17: Eva Mengeringhausen > Frauen: You have what it takes!

 

Stell Dir vor….” Span­nende Frage! Ich hab mich das oft auch andersrum gefragt. Als Kind war ich in meiner Vorstel­lung oft ein Junge – weil ich dann ja das Recht hatte, zu raufen. ;-) Ich finde, man sollte immer mal wieder in die Rolle einer anderen Person schlüpfen – weiblich, männlich, divers… um Situa­tionen aus einer anderen Perspek­tive betrachten zu können und viel mehr zu verstehen warum wer wie ist und was macht. Genau diesen Blog-Beitrag fand ich daher toll. Außerdem hat er mich bestärkt an dem Ziel zu arbeiten, Frauen sicht­barer zu machen und ihnen eine Bühne zu geben. Ich habe das Glück die Programm­pla­nung unserer Messen zu verant­worten und die Entwick­lung hin zu einem Gleich­ge­wicht beein­flussen und voran­treiben zu können. Frauen in der Event­branche: You have, what it takes. Go for it! – Genau das. Es gibt so viele tolle inspi­rie­rende Frauen. Seid mutig. Ich muss mir das auch immer wieder sagen ;-) 

 

Tag 18: Christopher Werth >Podcast Fazit vierte Staffel

 

Eventmanager:in ist der dritt­stres­sigste Job der Welt – nach Militär im Einsatz und Ärztin.“ Das spürt man auch bei den beiden Prot­ago­nisten. Kein noch so schwie­riges Thema scheint sie aus der Ruhe bringen zu können. Reflek­tiert, relaxed und hellwach spielen sich Hannes und Chris hier die Bälle zu. Das macht Spaß und sorgt für jede Menge Klarheit. Meine High­lights sind, wie Hannes das Span­nungs­feld der Bedürf­nisse von Genera­tion Y und Z im Event- und Agen­tur­kon­text beschreibt. Und das leiden­schaft­liche Plädoyer für „Guest Centric Events“ – also, dass bei allem, was man so plant, die Bedürf­nisse der Ziel­gruppen und nicht tech­ni­sche Lösungen im Mittel­punkt stehen sollten.

 

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No. 19: Petra Lammers > Neue Perspektiven

Was mir hängen geblieben ist aus deinem in der Krise gestar­teten Podcast? Gemeinsam, über einen großen und offenen Austausch und Unter­stüt­zung, immer wieder neue Formate, Ideen und Arten der Zusam­men­ar­beit entwi­ckeln. Es hat mich inspi­riert noch mehr mit anderen auszu­tau­schen und alle Perspek­tiven immer wieder aufs Neue einzu­be­ziehen. Danke!

 

Türchen 20: Sasha Poddey > Ästhetische Gestaltung durch HÖREN

Ich mag das Gespräch mit 1Live Gründer Jochen Rausch, weil es die Bedeu­tung des Hörens wert­schätzt: Das ist nicht nur einer der wich­tigsten Sinne über die unsere Arbeit als music4friends die Menschen erreicht, es gibt dort einfach auch noch so viel an Wirkung für Events zu entde­cken. Also „What‘s next?“: Hören!

 

Die 21. Tür: Andela Riedel > Wie Emphatie Wirkung schafft!

Menschen spüren, wenn die eigenen Empfin­dungen echt sind, wenn Du bei ihnen bist und in dem Moment nichts wich­tiger ist, als das gerade Mitge­teilte. Dann entsteht etwas Beson­deres, eine Verbin­dung, eine starke Präsenz und Wirkung, selbst bei nega­tiven Themen.“ Der Beitrag zu „Empathie“ mit Dagmar Ulbrich kam zu einer Zeit, die für mich einen Umbruch darstellte. Ich wusste, dass es vom Corpo­rate Job zurück in die Agen­tur­welt gehen würde. In eine Position, die mit für mich bis dahin noch nicht vergleich­barer Verant­wor­tung aufwar­tete. Und da ich dieser gerecht werden wollte, und gleich­zeitig dafür meinen ganz eigenen Führungs­stil ebnen wollte, kam mir das Inter­view sehr gelegen. Mir war schnell klar, dass ich als Frau, Mitte 30, in einer C‑Level Position kritisch beäugt werden würde. Darum war mir umso wich­tiger, nicht pauschal in eine Rolle zu verfallen um den männ­li­chen Kollegen zu „gefallen,“ sondern maximal authen­tischzu bleiben. Empathie ist einer der Anker für mein Selbst­ver­ständnis im beruf­li­chen und privaten Kontext geworden. Beson­ders in meiner Rolle als Mutter ist er ein wesent­li­cher Antrieb und eine Stütze, mich auf das Wesent­liche zu besinnen — das Mitein­ander. Und dort, wo auf Emotion und Empathie herab­ge­blickt wird und sie als Schwäche gedeutet werden, ist es mir ab Liebsten mit solch starren Ansichten provo­kant zu brechen und zu zeigen, dass sie das Gegen­teil sind: ein Zeichen von Stärke, die unge­ahnte Wirkung voll­bringen kann.

 

Zum 22. Tor: Adventskalender Überraschung > DU!

Den 22.12.22 hab ich frei gelassen für ein Expe­ri­ment. Denn heute suche ich 22 Blog-Lesende! Was ist der Ablaufregisseur.de Blog für dich — in einem Satz? Ich würde mich riesig freuen deine Erfah­rung hier zu ergänzen (einfach mailen):

  1. Tanja Schramm, CEO Meet Germany: Ich sage immer gern: „Wir sind das Best Practice Case der Branche“. Wir ermu­tigen die Menschen unserer Branche Know How zu trans­fe­rieren & Neues auszu­pro­bieren. Und genau das machst Du mit dem, was Du tust. Danke! 
  2. Viktor Fröse, Bild­regie: Der Blog ist eine Inspi­ra­tion die fördert und heraus­for­dert seinen Job besser zu machen, und sich über die Qualität anderer freut.
  3. Barbara Weber, Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung: Der Event­blog ist eine Wunder­tüte: Voller span­nender Momente, wert­vollen Begeg­nungen und immer neuen Ideen gewürzt mit viel Inspiration!
  4. Tim Nievel­stein, Event­regie: Für mich ist Chris Blog immer wieder ein guter Ort für aktuelle Frage­stel­lungen der Branche, Inspi­ra­tion und Orien­tie­rung. Hin und wieder habe ich mir auch hand­werk­lich etwas abge­schaut — ich weiß, Chris wird das sogar freuen. Achtung Pathos — Der Blog ist wahr­schein­lich die digitale Schwester der sehr kolle­gialen Zusam­men­ar­beit unter Bran­chen­mit­glie­dern, die man auch Konkur­renten nennen könnte. Im Grunde kann man nur vonein­ander lernen und hat nichts zu verlieren. Alles in allem eine tolle Sache, heute diese Türchen öffnen zu können. So, und jetzt alle raus aus dem Büro und genießt die Feier­tage. Frei nach dem Motto: PAUSE: Warum du mehr erreichst, wenn du weniger arbeitest…
  5. Bettina Laux, Consul­ting: …ist für mich Inspi­ra­tion den Blick auf Events immer wieder in neue Rich­tungen zu werfen.
  6. Sebas­tian Messer­schmidt, Mode­ra­tion: Eine wert­volle Inspi­ra­ti­ons­quelle und für mich als Mode­rator eine tolle Möglich­keit im Event-Universum über den Teller­rand zu schauen.
  7. Julia Marti, Marke­­ting- und Kommu­ni­ka­ti­ons­spe­zia­listin: Für mich ist Chris‘ Blog immer wieder der wunder­bare Beweis dafür, dass Leute mit Herzblut, Passion und Freude an ihren Mitmen­schen und ihrem Umfeld Außer­ge­wöhn­li­ches schaffen können — scheinbar mit Leichtigkeit!
  8. Babak Khosrawi-Rad, Agentur-Chef: …voll mit Denk­an­stößen und Inspiration.
  9. Henriët Wunnink, künst­le­ri­sche Leitung: Der Blog ist für mich ein offener, inspi­rie­render und reflek­tierter Austausch von verschie­densten Menschen aus der so viel­sei­tigen Event- & Enter­tain­ment Branche — eine moti­vie­rende Horizonterweiterung!
  10. Steffen Ronft, Event­psy­cho­loge: Der Blog bringt Menschen inner­halb und außer­halb der Event­branche mit ihren span­nenden Themen und Erfah­rungen näher zusammen! Chris begeis­tert mich immer wieder durch seine inter­dis­zi­pli­näre Heran­ge­hens­weise und welche Expert:innen er für Inter­views gewinnen kann. Hut ab und weiter so!
  11. Nadine Imboden, Choreo­gra­phin: Blogs, Themen und Menschen die begeis­tern und inspirieren!
  12. Lauren­tius Mayer-Lauingen, Bild­mi­scher: Für mich ist der Blog die Chance, immer wieder Dinge, Situa­tionen und Sach­ver­halte von einen anderen Stand­punkt aus zu sehen — und so den eigenen Horizont zu erweitern.
  13. Caroline Franke, Konzep­tio­nerin: Ein bislang sträf­lich vernach­läs­sigtes Medium ;)
  14. Jens Anlauf-Miura, Creative Director: Wirklich jeder Austausch, jede Begeg­nung (ob real oder virtuell — da werden die Grenzen immer mehr Inein­an­der­gehen bis zur Undif­fe­ren­zier­bar­keit) ist wichtig und schafft Verständnis und damit Nähe. Danke dafür!
  15. Katrin Taepke, MICEstens-digital.de: Inspi­ra­tion. Und das höre ich auch von ganz anderen Leuten aus der Branche :)
  16. Michael Grund­heber, Nachbar: Der Ablaufregisseur.de? Lieber der Ablauf­re­gis­seur: Jemand, mit dem man nett Filme schauen kann oder an einer Feuer­schale sitzend, Glühwein und Punsch trinken kann.
  17. ..du? (Stand: 22:30 Uhr)

 

Door 23: Andreana Clemenz > Wozu statt Warum

Am meisten hat mich Dein Buch Why How Wow — What’s Next? inspi­riert. Ich habe das sehr oft zitiert und mich auch konzep­tio­nell immer daran orien­tiert. Witzig war zu dem Zeit­punkt, dass ich anstelle Warum, schon immer ein Wozu defi­niert hab. Ich finde auf ein Wozu erhält man immer eine tatkräf­ti­gere Aussage und bleibt nicht so emotional verhaftet und so unklar wie bei einem Warum. Auf Warum kann man halt immer mit Darum antworten und über ein Wozu muss man wirklich intensiv nach­denken und auch eine klare Antwort formu­lieren. Gerade im Bereich Schau­spiel und auch in der Thea­ter­regie hat das Wozu eine noch ganz andere Bedeu­tung. Das Wozu im Theater dient zumeist dem roten Faden der Insze­nie­rung und oder der Emotio­nalen Reise, die das Publikum erleben soll. Ich habe hier­durch ange­fangen meine Stücke und Insze­nie­rungen erst einmal in eine Emotio­nale Reise zu Skripten, so dass ich wusste, wie das Publikum durch die Insze­nie­rung getragen und bewegt wird und habe dann die Szenen weiter entwi­ckelt. Danke für die Inspi­ra­tion — weiter so!

 

Tür 24: Theo Eissler > PAUSE

Was mich im Blog berührt hat? Dein Erzählen vom Burnout. Wie schmal ist doch der Grat zwischen „für etwas brennen“ und „ausbrennen“. In diesem Artikel legst du den Finger in die Wunde: „Perfek­tion ist statisch“. Das trifft’s. Der Meis­ter­gei­gen­bauer Martin Schleske ist davon über­zeugt: „Perfek­tion ist nicht nur anstren­gend, sondern nimmt den Dingen das Leben, weil es ihnen nicht erlaubt zu wachsen. Es meint, alles müsse am Ziel sein“. Wie gut tut da jede bewußte Unter­bre­chung. Beson­ders die an Weih­nachten. Sie erinnert uns daran, dass neues Leben zur Welt kommt. Ein Hoff­nungs­kind. Mitten in einer Zeit der Umbrüche, Sorgen und Exis­tenz­ängste. Heißt: Unser Leben ist nicht, was wir daraus machen. Unser Leben ist, was wir geschenkt bekommen. In diesem Sinne: Mut zur Lücke und frohes und herz­haftes Durch­atmen Euch allen!

 

Zum Abschluss meine Empfeh­lung für Heilig­abend — Weih­nachten neu erleben:

 

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DANKE an alle Mitwirkenden! Hier geht es zu Türchen 1–8 und 9–16 des Adventskalender…

 

Warum dieser Blog? Events sind kein Hexen­werk, aber wohl­ver­stan­denes Handwerk. Genau diesem nach­zu­spüren, Prin­zi­pien zu ergründen und weiter­zu­geben ist mein Antrieb. Ergo: Inspi­ra­tion, Ideen und Netzwerk mit Mehrwert für die Arbeit in der Live-Kommu­­ni­­ka­­tion. Viel Freude beim entdecken! 

 

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