Geheimnisse der Projektionskunst // Think outside the BOX

Projektionskunst 2.0: Die Projection Mapping Videokunst ist um eine Disziplin reicher geworden: projizieren auf bewegte Objekte. In diesem wunderschönen ‚piece of art‘ der Kreativschmiede Bot & Dolly aus San Francisco verbinden sich Mensch und Maschine um gemeinsam die bisher ungeahnte Tiefe der Projektionskunst zu ergründen. In fünf Kapiteln unterteilt (Transformation, Levitation, Intersection, Teleportation, Escape) wird auf geniale Art zwischen Projektionsfläche, Roboter und Mensch die Tiefe im Bild, spannende Perpektivenwechsel, Bildübergänge zwischen zwei Objekten bis hin zu 3D wirkenden Räumen und cleveres Zusammenspiel von unterschiedlichen Technologien aufgezeigt. Kaum bemerkt: aber das Lichtkonzept komplementiert die Illusion und ergänzt durch das Sounddesign (bin mir gar nicht sicher ob echt oder hinzugefügt) einfach formvollendet! Man darf gespannt sein, welche neuen Genre des Ausdrucks auf Theaterbühnen bis zu Events der Live-Kommunikation damit möglich werden… (danke André Wirsig für diesen Tip – übrigens sehr zu empfehlender Photograph)!

 

Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic. 

// Arthur C. Clarke, „Profiles of The Future“, 1961 (Clarke’s third law)

 

Projektionskunst

 

Über ein kleines Detail in der letzten Einstellung des oberen Videos bin ich ebenso bei der Projektionskunst des Mappingkünstler Kit Webster aus Melbourne, Australien gestossen. Er hat sich im Rahmen der Enigmatica Reihe verschiedenartig mit der passgenauen Projektion auf hintereinander versetzte Tiefenebenen auseinander gesetzt – sehenswert:

 

Quelle Projektionskunst: Kit Webster // Quelle Video oben: The Creators Project

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