Neues Inspirationsbuch: „Begegnung gestalten“

Begegnung gestalten – 33 Interviews mit Weggefährten // Mein neues Buch hier auf Amazon

 

 

Alles wirkliche Leben ist Begegnung.

// Martin Buber

 

 

Dieses Zitat des jüdischen Religionsphilosophen begleitet mich schon lange. Als Regisseur und Konzepter bringt es den Kern meiner Arbeit auf den Punkt: Ich gestalte die Begegnung zwischen Menschen und Marken. Grund genug nach einer fünfteiligen Blogserie rund um das Thema Begegnung aus Sicht der Sinnesorgane das Experiment weiter zu treiben.

 

Tadaa – und hier ist es, mein zweites Buch nach Events wirkungsvoll inszenieren: Begegnung gestalten – 33 Interviews!

 

Wow Christopher Cuhls was für schöne Begegnungen, was für ein schönes Werk!

Thank you 🙏

Gepostet von Klaus Motoki Tonn am Mittwoch, 20. Februar 2019

 

33 Weggefährten aus 11 Gesellschaftsbereichen habe ich dazu die immer selben drei Fragen gestellt. Von Typograph Stefan Sagmeister über den deutschen Kaffeeröstmeister Benjamin Pozsgai, die Managementvordenker Anja Förster & Peter Kreuz, sowie den Creative Director Helge Thomas und Singer-Songwriter Samuel Harfst bis zu meiner liebenswürdigen Mutter (du bist mein Vorbild!) sind spannende Persönlichkeiten & Freude dabei. 😉

 

Ich bin fasziniert, wie divers die Antworten ausfallen. Wir Menschen sind einfach komplex, vielschichtig und überraschend anders. Genau so wie gute Events, auf denen es um wirkungsvolle Begegnungen geht. Durch die Antworten zieht sich dennoch ein roter Faden. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken – hier noch ein paar Appetithäppchen…

 

 

Die drei Fragen zu Begegnung gestalten…

 

1. Was macht eine wirkungsvolle Begegnung aus?

 

2. Worauf ist bei der Gestaltung einer Begegnung zu achten?

 

3. Was sollte ich für meine nächste Begegnung beachten?

 

 

Es braucht MUT, sagen die Business Speaker Förster & Kreuz:

Begegnung gestalten Förster & Kreuz

 

 

Reputationsberater Rainer Wälde über die Bedeutung des Scheiterns:

Begegnung gestalten ehrlich Rainer Wälde

 

 

Filmemacher Priscilla & Jonas Bucher sehen vor allem Chancen:

Begegnung gestalten Geschichten Bucher

 

 

Psychologe & Karnevalsforscher Wolfgang Oelsner:

Begegnung gestalten Sinne Oelsner

 

 

Der katholische Priester Christian Olding ergänzt (unbedingt sein TEDx Talk anschauen):

Begegnung gestalten Olding

 

 

Danke Ami Falk für die erneute Gestaltung des einfach wunderbaren Designs – love it!

Begegnung gestalten Buch

 

 

Hier noch alle 33 Mitwirkenden im Überblick – eine ganz SCHØNE Bandbreite:

Begegnung gestalten Inhalt

 

 

Viel Inspiration und Freude beim lesen und gestalten von tollen Begegnungen – die Welt braucht mehr davon!

 

 

Alle Beiträge der fünfteiligen Sinnes-Blogserie zum Thema Begegnung gestalten: {Riechen > Parfumeur | Fühlen > StuntWoman | Sehen > Exterieur Designer | Hören > Musikproduzent | Schmecken > Chocolatier}

 

Hier das Inspirationsbuch zum blättern, entdecken und verschenken: „Begegnung gestalten – 33 Interviews

 

 

Frage: Welches Erlebnis kommt dir beim Wort „Begegnung“ in den Sinn? Ich freue mich über deine Geschichte:

 

Warum Scheitern Events weiterbringt // Begegnungen gestalten

Scheitern & Begegnungen – 33 Interviews mit Experten

 

 

Was macht eine wirkungsvolle Begegnung aus?

 

Eine Frage, die für mich als Eventgestalter im Zentrum meiner Arbeit steht. Dazu habe ich in diesem Inspirationsbuch 33 Weggefährten die immer gleichen drei Fragen gestellt. Reputationsberater Rainer Wälde antwortet:

 

„Bei vielen Begegnungen werden nur Erfolge zur Schau gestellt. Mich faszinieren Menschen, die ehrlich auch über ihr Scheitern sprechen. Nach meiner Beobachtung wirken Menschen, die bei einer Begegnung offen ihre Schwächen zugeben, selbstbewusst und authentisch. Man kann auch im Kleinen anfangen, etwa im Freundeskreis, und dort seine Schwächen zugeben. Damit schafft man ein Klima, in dem sich auch andere öffnen. Es ist erleichternd, wenn man kein Theater spielen muss und offen über Defizite sprechen kann. Vor allem, wenn der Humor einsetzt und man zusammen darüber lachen kann.“

 

Scheitern Begegnung gestalten ehrlich Rainer Wälde

 

 

Ich finde den Blick auf Scheitern und Fehler und was daraus gelernt wurde für Veranstaltungen sehr spannend. Natürlich setzt dies Mut und Offenheit voraus, von den Menschen und auch den Unternehmen. Aber in einer so verrückt auf Erfolg getrimmten Gesellschaft tut es uns sehr gut, uns mit dem Scheitern auseinander zu setzen und daraus zu lernen. Ein Eventformat, welches das Thema bereits aufgreift, sind die FuckUp-Nights. Deutschlandweit gibt es diese Abende – vielleicht bald auch mit deiner Geschichte?

 

 

Mut, vom Scheitern zu erzählen

 

Wie wäre es, wenn beim nächsten Event Raum für einen Perspektivwechsel auf das Scheitern versucht wird? Natürlich verbunden mit der Frage, wie dies Menschen und Unternehmen weitergebracht hat. Das wär mal ein spannendes Event!

 

Alle Beiträge der fünfteiligen Sinnes-Blogserie zum Thema Begegnung gestaltenRiechen > Parfumeur // Fühlen > StuntWoman // Sehen > Exterieur Designer // Hören > Musikproduzent // Schmecken > Chocolatier

 

Hier das Inspirationsbuch zum blättern, entdecken und verschenken: „Begegnung gestalten – 33 Interviews

 

 

Frage: Welches Erlebnis kommt dir beim Wort „Begegnung“ in den Sinn? Ich freue mich über deine Geschichte:

 

Begegnung gestalten – mit Mut!

Begegnung gestalten – mit Mut!

 

Tadaa! Es ist da! Mein neues Buch!

 

Als Regisseur und Konzepter gestalte ich vor allem Begegnungen – zwischen Menschen und Marken. Wer mich kennt, weiß, dass ich zentralen Themen gerne nachspüre. Dazu habe ich 33 Weggefährten die immer gleichen drei Fragen gestellt. Herausgekommen sind genial unterschiedliche Antworten, die mich selbst begeistern. Ein paar davon möchte ich in den nächsten Wochen hier vorstellen.

 

Los geht jedes Interview mit der Frage: „Was macht eine wirkungsvolle Begegnung aus?
Business Speaker Anja Förster & Peter Kreuz sagen unter anderem: Mut!

 

Begegnung gestalten Förster & Kreuz

Zitat von Business Speaker Förster & Kreuz

 

 

Haben wir Mut?

 

Begegnungen brauchen Mut und Risikobereitschaft. Das ist nicht immer bequem, aber lohnenswert. Ich habe auch noch kein richtig geniales Event erlebt, bei dem die Veranstalter nicht mutig waren. Sich auf spannende Leute einzulassen. Neue Formate – mit Ausgang offen – auszuprobieren. Andere Orte zu bespielen. Innovative Redner auf die Bühne zu holen. Andere Gäste einzuladen. Den Mut zum Scheitern zu haben. Denn erst wenn wir uns mutig auf Neues einlassen, kann auch Neues entstehen. Und das bleibt in der Erinnerung haften. Dazu müssen wir lernen anders zu denken.

 

Mehr Inspiration findet ihr im Interview mit Förster & Kreuz und 32 anderen spannenden Menschen in „Begegnung gestalten – 33 Interviewshier auf Amazon. Viel Freude beim Lesen!

 

Warum Leipzig auf die Location-Shortlist gehört

WERBUNG – finanziert durch das GCB & Do it at Leipzig

 

Es ist schon krass: Ich bin erstaunt, wie viele „West“-Deutsche seit der Wende `89 noch immer keinen Fuß über die ehemalige innerdeutsche Grenze gesetzt haben (Berlin mal ausgenommen). Daher eine Frage:

 

Warst du schon mal in Leipzig?

 

Von 2001 bis 2005 habe ich im sächsischen Mittweida studiert. Dabei habe ich entdeckt, wie stark das gemeinschaftliche Miteinander unterhalb der Sachsen ist. Dieses „für-das-Wohl-des-Nächsten-Sorgen“ habe ich sonst noch nirgendwo so ausgeprägt erlebt.

 

Ist diese Kultur der Offenheit, des Interesses und Miteinanders in der Messestadt Leipzig auch in den Eventlocations zu finden? Dieser Frage bin ich auf Einladung des German Convention Bureau und dem Eventmacher-Zusammenschluss „Do it at Leipzig“ auf den Grund gegangen. Warum Leipzig eine starke Destination für Events ist, die etwas bewegen wollen, möchte ich visuell aufzeigen.

 

 

Leipzig – dynamisch, kreativ, überraschend!

 

Erster Stopp: Kunstkraftwerk. Das alte Heizkraftwerk wurde 2016 neu eröffnet. Neben der Kunst- und Kesselhalle (jeweils 400pax) sowie diversen Seminarräumen überzeugen die festinstallierten Projektionsshows. Kuratiert von der Gründerin Dr. Luisa Mantovani und ausgeführt von der italienischen Immersive Art Factory geht es um die digitalisierte Vermittlung von Kunst. Weg vom musealem, hin zum erlebnisreichen Entdecken. Eine gelungene Experiementierstätte mit Industrie-Charme. Die Räume können modular kombiniert werden. Ein packender Raum für die immersive Vermittlung von Botschaften.

 

Installation Kunstkraftwerk Leipzig

 

Wer vom Industrie-Charme nicht genug bekommt wird bei Locations wie der Spinnerei Halle 14, dem Da Capo oder Werk 2 fündig. Hier weitere Eindrücke in der Bildergalerie:

 

 

Die Media City des MDR bietet eine Kombination aus TV-Studios, Catering und Technik sowie Rahmenprogrammen. Vorhandene Szenenkulissen wie aus der Serie „Aus aller Freundschaft“ oder dem Riverboat bieten bekannte Orte.

 

Media City Atelier Highend Unterhaltung im TV-Set

 

Gleich nebenan ist mit dem LEAVR Erlebnisstudio (= Leipzig Augmented & Virtual Reality) ein digitaler Hub, der ein virtuelles Rahmenprogramm ermöglicht. Die Media City hat den Touch von Hipness, deckt aber auch eine gute Bandbreite ab: Von klassisch bis State of the Art geht hier alles.

 

Media City Atelier Rahmenprogramm mit Zukunft im LEVAR

 

Das Tagungshotel Westin Leipzig gleicht einem großen Buch und wurde auf Einladung von DDR Politiker Erich Honecker 1981 von Japanern erbaut. Mit 436 Zimmern und 51 Tagungsräumen (ca. 4.000qm Eventfläche für bis zu 1.000 Personen) ein idealer Ort für Konferenzen mit vielen Breakout Räumen.

 

 

Ein Beispiel für die Serviceorientiertheit der Leipziger: Hier im Westin-Hotel wurde kurzerhand eine Außenwand baulich verbreitert, um ein Fahrzeug für eine Präsentation einzubringen. Es tut gut mit Menschen zu arbeiten, die noch „wohin wollen“ und Dinge möglich machen. Andere Städte und Locations sind da durchaus eventmüder…

 

Ganz besonders im Westin Leipzig ist auch das nach einem Falkennest benannte Sterne-Restaurant Falco. Das einzige 2-Michelin-Sternerestaurant in den Neuen Bundesländern wird von Koch Peter Maria Schnurr geführt. Auch der Sommelier Christian Wilhelm überzeugt mit der Auszeichnung Sommelier des Jahres 2018. Die Bar (oben in der Bildergalerie zu sehen) ist einfach top!

 

 

Leipzig – eine Stadt der kurzen Wege!

 

Viele der Locations liegen übrigens rund um den ehemaligen Messering zentral in der Stadt. Die Kombination von Ruhe, Erleben und Erholung mitten in der Stadt Leipzig ist einfach einzigartig. So auch die Kongresshalle und der Zoo Leipzig:

 

KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig_Grosser Saal © Leipziger Messe GmbH

 

Bereits 1900 wurde die Kongresshalle als Ballhaus für die Leipziger gebaut. Auch nach dem Krieg wurde dieser Ort zur kulturellen Seele der Stadt. Vom Gewandhaus bis zu den West-Stars (die sonst nur noch im Friedrichsstadt-Palast Berlin auftraten) waren alle hier zu Gast – ein emotionaler, historischer Ort. Für 40 Millionen Euro rundum erneuert bietet die Kongresslocation den Großen Saal für 1.200 Personen, einen Plenarraum für 400 Personen, fünf BreakOut-Räume für 160-250 Personen sowie vier Seminarräume für 80-90 Personen. Im Kellergeschoss befindet sich eine große Ausstellungsfläche für Expos.

 

Wirklich einzigartig ist das Gondwanaland im Leipziger Zoo. In nur fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt sind exotische Veranstaltungen mitten im Herzen der Stadt möglich. Von Asien über Afrika bis Südamerika kommt man schnell auf andere Gedanken…

 

 

Ebenso beeindruckend sind die 23m hohen 360° Panoramen von Prof. Asisi im Panometer. Gekonnt werden historische Szenen zum Leben erweckt. Die aktuelle Ausstellung zeigt die Entwicklung der Industrialisierung und setzt den Stahl in den Mittelpunkt. Durch Stahl wurde Anfang des 19. Jahrhunderts vieles möglich – schneller, höher, weiter. Die Menschen dachten, sie triumphierten über die Natur durch die technologische Entwicklung. Am Ende jedoch scheiterte die Titanic an einem jahrhundertealten bekanntem Thema: Einem Eisberg. Das Panometer führt somit neben aller Faszination in Demut und eröffnet neue Perspektiven. Kapazität: 500 Pax stehend, 390 sitzend.

 

Panometer Leipzig

 

Wer es rasanter wünscht, wird auf der Rennstrecke von Porsche fündig. Architektonisch besonders ist das Kundenzentrum in Diamantform. Wer bei einem der Profifahrer mitfährt kommt auf seine Kosten – aber natürlich kann man sich auch selbst ausprobieren…

 

Porsche Werk Leipzig_Fahrevent © Porsche Leipzig GmbH

 

Insgesamt hat mich Leipzig wieder einmal überzeugt – der Teamgeist stimmt hier einfach. Und genau das ist es auch, was den Zusammenschluß von „Do it at Leipzig“ ausmacht: Ein gut vernetztes Dienstleisterangebot, in dem Eventgestalter miteinander bestmöglich für den Erfolg von Veranstaltungen agieren. Man spürt: Es geht Ihnen dabei nicht um den eigenen Profit, sondern, dass Dinge möglich gemacht werden. Mich begeistert diese Art und Mentalität.

 

Fazit: Leipzig ist frisch, neu, anders. In vielen ähnlichen Städten waren wir schon mit unseren Events. Wer Neues entdecken will, ist in Leipzig goldrichtig. Die Stadt bietet von Kultur über Natur zu Erlebnissen und einen starken Wirtschaftsstandort alles. Leipzig ist Heimat der Buchmesse, aber auch Geburtsort neuer Formate wie der Games Convention. Die Stadt füllt sich jährlich zum Wave-Gotik-Treffen, dem Bachfest und neuerdings dem CCC. Mich hat Leipzig beim genaueren Entdecken einmal mehr überrascht und begeistert. Kompakte Innenstadt, wunderbare Menschen, innovative Locations. Also, wer immer noch nicht da war – lasst euch überraschen! Weitere Infos gibt gerne Hiskia Wiesner von „Do it at Leipzig“. Entdeckungsreiche Momente wünsche ich euch und erzählt, wie es war!

 

Hier noch 10 Gründe Events in Leipzig zu veranstalten

 

 

Weitere Inspiration gewünscht? Hier wirst du fündig:

Event-Konzept: Mit diesen 13 Fragen wird jede Veranstaltung besser…

Raumdesign: 10 Inspirationen für eindrucksvollere Events

8 Praxis Tipps für die Event Locationsuche

 

BUNTE.de Keynote bewegt Frauen @ dmexco ’18

BUNTE.de Keynote @ dmexco // Die digitale Heimat für Frauen

 

 

Im Frühling kam bei mir urplötzlich ein Gefühl auf (tja, die lieben Frühlingsgefühle… ;): Nach sieben Jahren Ablaufregie spürte ich, dass ein neues Level anstand. Es war noch ein leiser, aber klarer Gedanke. Durch das Chorfest „Einfach himmlisch“ hab ich mich dann tatsächlich emanzipiert. Ich bin nicht mehr „nur“ Ablaufregisseur, sondern gestalte Konzepte und Realisationen von Events.

 

Es dauerte nicht lange und am 7. Juni erreichte mich diese Anfrage von BUNTE.de, welche zugleich den Kern des Briefings für das neue Projekt ausmacht: „BUNTE.de hat sich in den letzten zwei Jahren zur größten digitalen Plattform für Frauen im deutschsprachigem Raum entwickelt. Das ist der Grund, warum wir dieses Jahr auf der dmexco ein großes Live-Screening mit 45min on Stage haben werden und die Erfolgs-Story erzählen wollen.“

 

Natürlich verdienen es die UserInnen von BUNTE.de, in der Werbewelt noch ernster genommen und besser verstanden zu werden. Der Markenerfolg und der Einsatz des Teams verdienen absolut Respekt. Und das Beste: Von der Erfolgsstory und dem Herzblut der MacherInnen kann die Branche lernen. Genau das habe ich mir zur Aufgabe gesetzt.

 

 

Wie bringt man die BUNTE.de Erfolgsgeschichte auf die Bühne?

 

Mich hat die Anfrage extrem gefreut, da ich sie perfekt in meinem Netzwerk angehen konnte. Das Ergebnis könnt ihr im Livestream mitverfolgen. Doch einen Schritt zurück: Worauf kam es bei der Gestaltung an? Ein ganzheitliches Screening-Konzept musste inhaltlich aber auch produktionsseitig vorbereitet werden. Also vom Konzept über Videos, Reden, Regiepläne bis zum Redner-Coaching alles aus einer Hand. Natürlich geht so etwas nicht alleine, weshalb ich sehr stolz bin mit einem durchweg weiblichen Kernteam alles auf die Beine gestellt zu haben.

 

Zurück zum Kern der Marke: Als digitale Heimat für alle Frauen will BUNTE.de unterhalten, inspirieren und informieren. Da die MacherInnen mehr Frauen als alle anderen Frauenportale in Deutschland erreichen, ist dies natürlich auch eine relevante Botschaft für Mediaplaner auf der dmexco. Die Reichweite strahlt auf Werbekunden ab – und wer ist nicht gerne ganz vorne mit dabei? Genau diese Geschichte galt es auf die Bühne zu bringen – eine dankbare Aufgabe.

 

Schnell hat sich in den Gesprächen mit dem BUNTE.de Keynote Team herausgestellt, dass der Mensch wirklich im Mittelpunkt steht. Die Marketing-Verantwortliche Katherine Kreiner bringt den Anspruch auf den Punkt: „Wir bieten unseren Kundinnen ein begeisterndes Produkterlebnis mit unterhaltsamen People- & Entertainment-Stories sowie informativen und glaubwürdigen Ratgeber- und Servicethemen. Im Fokus steht immer das Interesse unserer Zielgruppe. Wir erreichen unsere Kundinnen dort, wo sie digital unterwegs sind.“ Weitergehende Einblicke in die Philosophie und Machart sind in der BUNTE.de Keynote zu erwarten… Der TopStory Clip bringt einiges davon auf den Punkt:

 

 

 

Wie erzeugt man Resonanz? Vor allem bei einem 80%igen Männerpublikum…

 

Long story short: Mir war sofort klar, dass wir mit Missverständnissen aufräumen müssen. Mit BUNTE verbindet Mann das Magazin und -mit Verlaub- neben royalen Themen vor allem ältere Frauen beim Friseur (sorry für das Klischee). Aber da geht es schon los – BUNTE.de ist nicht nur redaktionell und organisatorisch vom Magazin getrennt – auch nur 10% der Zielgruppe überschneiden sich. Deshalb gilt es den Kern dessen was BUNTE.de ist und was sie besonders macht ins Zentrum zu rücken. In Workshops kamen wir auf den Claim, der die Bedürfnisse der NutzerInnen auf den Punkt bringt:

 

BUNTE.de – meine Zeit

 

Diesen Claim nutzen wir als Anker in den Reden. Leserinnen bestätigen: BUNTE.de ist Kurzurlaub für den Kopf. BUNTE.de ist ein sicherer Hafen, um den Alltag kurz zu vergessen. Genau das haben wir in unserem Openerfilm auf den Punkt gebracht. BUNTE.de ist aber nicht nur seriös. hochwertig, authentisch und nutzernah. Es ist auch kreativ, abwechslungsreich, schnell, aktuell, mutig, witzig, meinungsstark, emotional, leidenschaftlich, mitreißend und sichtbar. Deshalb haben wir im bewussten Kontrast zu dem eher ruhigen Einstieg den TopStory Clip produziert.

 

 

 

Neben guten Argumenten, Humor und nützlichem Wissen in den Reden haben wir uns auch eine Finesse erlaubt, um aus der Masse zu stechen. Die BUNTE.de Keynote soll auch eine Oase im Messestress sein. Daher haben wir mit dem Duftexperten Manasse einen eigenen Duft entwickelt, mit dem wir während der Präsentation den Raum beduften. Somit hoffen wir auch multisensual die Botschaften von BUNTE.de erinnerbar zu machen.

 

Fazit: Schon zu Anfang soll klar werden, dass die BUNTE.de Keynote anders wird und sich für die Zuhörer lohnt:

Weil sie etwas Neues über die weibliche Zielgruppen erfahren. Denn vermarkten setzt verstehen voraus.

 

Bewegt hat mich bei der BUNTE.de Keynote Zusammenarbeit die Stringenz, Klarheit und der „gute Flow“ im Miteinander. Die Leidenschaft der RednerInnen sowohl auf als auch hinter der Bühne für Frauen steckt einfach an. Ich muss sagen: Es hat nicht nur Spaß gemacht, sondern es fühlt sich auch sau gut an Projekte ganzheitlicher zu betreuen. Schauen wir mal, was da noch so kommt… 🙂

 

 

PS: DANKE an euer Herzblut – liebe Priscilla & Jonas Bucher für die Medien, Elizabeth Naithani für das Coaching der Präsentatoren, Rebekka Cuhls und Sabine Henning für die konzeptionelle Beratung, Denise Pumberger für die Charts, Barbara Weber die Organisation und Daniel für die Redeoptimierung!!!

 

 

Frage: Was ist euch bei der Keynote hängen geblieben? Ich bin gespannt auf eure Eindrücke, gern gleich unterhalb…:

 

Begegnung durch Hören: Marvin Glöckner

Hören – Marvin Glöckner zum Thema Begegnung // Photo by Mohammad Metri on Unsplash

 

 

Marvin ist ein Naturtalent und musikalisches Genie zugleich. Ich erinnere mich noch gut an eine Produktion für die IAA 2011. Wir arbeiteten mit einem international renommierten Künstler an der Musik für einen Showpart. Aber die Musik passte nicht zu dem Produkt. Mehrere Anläufe führten ins Leere. Erst kurz zuvor lernte ich den damals 25jährigen Musikproduzenten kennen, der schon mit „Wir glauben an euch“ zur WM 2010 mit und für Sebastian Hämer einen Hit landete. Was dann innerhalb von weniger als 24 Stunden folgte, schrieb IAA Geschichte:

 


Ein weiteres starkes Projekt aus seiner Feder war die Musik bei dieser Präsentation auf der CES Las Vegas 2015. Deshalb gehen meine drei Fragen der fünfteiligen Sinnesorgan-Serie im Bereich Hören an Marvin:

 

 

1. Was macht eine wirkungsvolle Begegnung aus?

 

Zur Begegnung gehört für mich ein persönlicher Zusammenstoß von zwei Seelen. Es gibt nichts ernüchternderes als mit dem Telefon eine 20-stellige Durchwahlnummer einzutippen, um dann doch am anderen Ende von einem computergenerierten „Willkommen bei der Hotline…“ begrüßt zu werden.

 

Richtig wirkungsvolle Begegnungen sind die, wo es tief geht – eine Berührung, die es geschafft hat Schutzhüllen und Abwehrmechanismen zu passieren. Wo jemand sich öffnet und damit verwundbar macht, erlaubt von der Begegnung verändert zu werden.

 

Es gab ein paar wenige Momente in meinem Leben, wo jemand mir direkt ins Herz sprach und eine Wahrheit verbalisierte, für die ich bisher taub war und derer ich mir nun schlagartig bewusst wurde. Diese Begegnungen werde ich mein Leben lang nicht vergessen.

 

 

2. Worauf ist bei der Gestaltung einer Begegnung zu achten?

 

Wem begegne ich? Für wirkungsvolle Begegnungen gibt es kaum eine wichtigere Frage als die des Kontexts, der Erwartungen beziehungsweise der Situation der zu-Begegnenden. Natürlich kann man eine Reise starten und auf dem Weg alle Teilnehmer der Begegnung Stück für Stück einsammeln. Aber wer den Kontext versteht, wer weiß, was die Anwesenden denken – der kann mit ein paar präzisen Worten den gesamten Großstadthirnverkehr umgehen.

 

Das gilt für die erste Minute eines Films, für die erste Seite eines Buches, genau wie für die ersten Sekunden eines Songs. Ein super Beispiel ist „Chasing Cars“ von Snow Patrol. 7 Sekunden davon im richtigen Moment und die Tränen kullern. 😉 Ich liebe diese Momente einer perfekten Antwort auf die unausgesprochene Frage des Kontexts. Nach diesen Antworten suche ich mit meiner Arbeit.

 

 

3. Was können Eventgestalter bei der Planung von Begegnungen davon lernen?

 

Ich meine es hat sogar neurophysiologische Gründe, aber Musik und Ton sind einfach Meister der Kommunikation von Emotion. Insbesondere, wenn die Aufmerksamkeit einem anderen Sinn gehört. Ich kann wärmstens empfehlen einmal den Test zu machen und die spannendste Stelle eines Thrillers oder Horrorfilms ohne Ton zu sehen. Ein ziemlich ernüchterndes Erlebnis. Interessanterweise passiert jedoch ähnliches, wenn man seine Aufmerksamkeit zu 100% dem Gehör widmet und kritisch-analytisch bewusst auf den Ton beziehungsweise die Musik achtet. Sofort verliert die Szene an Magie.

 

Inception Soundtrack von Hans Zimmer zum Hören // Quelle: Youtube

 

Es ist ähnlich wie bei Inception: Wer es versteht Musik und Ton effektiv (unbemerkt) einzusetzen, aktiviert einen Superagenten, der in das Gehirn seiner Opfer schleicht und dort die Türen für verändernde Begegnung öffnet.

 

 

Apropos Hören & Begegnung…

 

Ich habe den Eindruck unsere Gesellschaft sucht mehr und mehr nach individueller Begegnung. Menschen wollen ihr ganz eigenes Erlebnis, statt wie alle anderen regulären Teilnehmer die Standard-Experience mitzumachen. Wir nehmen ein Schulsystem mit 30 Kindern pro Lehrer als absolutes Problem wahr. Eine Veranstaltungen mit 2.000 Teilnehmern pro Redner ist aber normal (Mario Barth’s Weltrekord lässt grüßen…). Wir werden es wohl nicht schaffen für jeden Besucher unserer Events einen persönlichen Soulmate-Begleiter per Knopf im Ohr zu engagieren (vielleicht wird das per AI bald möglich). Mich fasziniert aber der Gedanke, wie viel effektiver unsere Events wären, würden wir sie nur für eine einzige Person kreieren. Absolut alles, was geschieht, dreht sich (zumindest aus der Wahrnehmung des Teilnehmers) einzig und alleine um diesen einen Menschen.

 

 

Hören Marvin Glöckner inteativ musicAbout Marvin Glöckner: I am all about smart creativity.
Learned to play piano at the age of 5, added trumpet, drums and then got lost in producing music on the computer. I studied music production and international music business, recorded bands, choirs, symphony orchestras and ran with binaural microphones through the woods. I played in front of 500.000 live and 3.4 million on TV, ran into a bit of pop music fame but didn’t like the taste of it. I love big productions though – especially live shows, but in general everything where a bunch of talented people join together to create audiovisual art. In my free time I play board games till 05:00am and build space ships in Unity 3d. I am based with wife & two kids in Madrid.

 

 

Andere Beiträge in der fünfteiligen Sinnes-Blogserie zum Thema Begegnung:

Riechen > Parfumeur // Fühlen > StuntWoman // Sehen > Exterieur Designer // Schmecken > Chocolatier

Hier das Inspirationsbuch zum blättern, entdecken und verschenken: Begegnung gestalten – 33 Interviews

 

 

Frage: Welches Hör-Erlebnis kommt dir beim Wort „Begegnung“ in den Sinn? Ich freue mich über deine Geschichte:

 

Begegnung durch Bewegung: StuntWoman Cornelia Dworak aus Wien

Fühlen: Begegnung durch Bewegung – StuntWoman Cornelia Dworak aus Wien

 

 

Mich interessiert die Einzigartigkeit einer Begegnung.“

// Cornelia Dworak zum Thema Fühlen

 

Wir verfügen über fünf Sinne. Eins davon ist das Fühlen. Wie dieser Sinnesorgan unsere Begegnungen beeinflusst, das habe ich StuntWoman, Fight Coordinator, Stagecombat Teacher und Dance Instructor Cornelia Dworak gefragt:

 

 

1. Was macht für dich eine wirkungsvolle Begegnung aus?

 

Ich erinnere mich meist an Momente meines Lebens, die mich in irgendeiner Form bewegt haben. Das kann in positivem, aber auch im negativen Sinne sein. Ein Foto kann dieses Gefühl genauso auslösen, wie Musik oder ein Augenblick der Verbundenheit mit einem anderen Menschen.

 

Es geht dabei für mich um die Intensität und die „Echtheit“ des Erlebten.

 

Im Tanz ist Improvisation daher für mich das spannendste Ausdrucksmittel, da ich immer unmittelbar im Jetzt auf Input reagiere und jede Bewegung im Moment entsteht. Ein Tanzpartner löst durch seine Art sich zu bewegen, Beschaffenheit einer Berührung oder unsere Beziehung zueinander im Raum, immer eine Reaktion bei mir aus und verändert dadurch die Natur meiner Bewegung. Interaktionen dieser Art ermöglichen aus eigenen Mustern auszubrechen, sich neu zu entdecken und die Grenzen auszuloten.

 

Wer mit offenen Sinnen durchs Leben geht, kann das im Zusammentreffen mit anderen Menschen auch im Alltag erleben. Oft führt dies zu unglaublich spannenden und ehrlichen Begegnungen.

 

 

2. Fühlen: Worauf achtest du bei der Gestaltung einer Begegnung?

 

Für mich haben Begegnungen einen eigenartigen Beigeschmack, wenn sie nicht echt sind. Ich merke sehr schnell, wenn man versucht mir etwas vorzuspielen, den eigentlichen Grund der Begegnung verbirgt oder sich hinter einer Inszenierung versteckt. Der Körper spricht immer. Die meisten Menschen spüren, dass etwas nicht stimmig ist, können es aber oft nicht erklären. Was übrig bleibt ist ein Partner oder Kunde, der nicht überzeugt ist.

 

Ein Mensch kann mich dann bewegen, wenn ich seine wahre Natur erkenne und spüre wofür er steht, wenn er mir offen entgegenkommt und mir gleichzeitig Raum gibt, ich selbst zu bleiben. Das kann man für mich 1:1 auf ein Produkt umlegen.

 

Cornelia Dworak in Bewegung

 

Hier noch (m)ein Moment der Erinnerung: Dieses Foto entstand in Argentinien in Mar del Plata. Da war ich 2017, um mit einer Kollegin und argentinischen Musikern ein zeitgenössisches Tanzstück an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum zu zeigen. An diesem Tag des Fotos, hatte ich den ersten Nachmittag frei (sonst laufend Proben und choreographisches Arbeiten) und bin mit dem Rad gefahren. Ich habe mich so frei gefühlt und diesen Ort an der Küste entdeckt, an dem ich mich sofort wohl gefühlt und circa 90 Minuten für mich getanzt habe. Das hat mich mit dem Universum connected und mich in völlige Harmonie gebracht. Hinter mir war schon das Meer…

 

 

3. Was können wir bei der Planung von Begegnungen von dir lernen?

 

Als Bewegungsmensch trete ich oft bewusst in Berührung mit anderen Menschen, es ist Teil des Arbeitsprozesses als Stuntfrau, Tänzerin und Coach. Eine Berührung ist die direkteste Art mit jemandem in Kontakt zu treten und löst immer eine körperliche Reaktion aus. Sie definiert innerhalb eines Augenblicks sofort die Beziehung zueinander und kann als achtsam und einladend, aber auch als fordernd, einengend oder zu intim empfunden werden. Dabei ist nicht nur der berührte Körperteil ausschlaggebend, sondern auch, ob ich mit den Fingerspitzen, der Handfläche, dem Unterarm oder mit dem ganzen Körper berühre. Da jeder Mensch eine andere Geschichte und Energie mitbringt, wird keine Begegnung gleichartig ausfallen.

 

In Bezug auf eine Performance ist daher zu überlegen, welche Zielgruppe ich ansprechen möchte, da ich zum Beispiel auf Jugendliche anders zugehe, als auf Erwachsene. Möchte ich starke Reaktionen auslösen, gebe ich viel Spielraum für Interpretation und riskiere dabei sogar Unverständnis? Oder ist es mir ein Anliegen eine klare Botschaft unmissverständlich zu vermitteln? Möchte ich in direkten Kontakt mit dem Publikum treten, es womöglich gar einbeziehen? Oder wähle ich absichtlich eine Distanz zwischen Performer und Zuschauer?

 

Fazit: Wie auch immer das Setting gestaltet ist, es ist immer eine Bereicherung, sich auf Begegnung gerade durch den Sinn Fühlen einzulassen und sich selbst trotzdem treu zu bleiben.

 

 

Cornelia Dworak StuntWoman Cornelia Dvorak ist das Gegenteil von Stillstand. Genaugenommen hält sie Stillstand nicht aus. Sie liebt Herausforderungen und das Ungewisse. Sie vertraut ihrer Intuition und ist offen das Magische mancher Augenblicke zu erkennen und sich davon berühren zu lassen. Durch die vielseitigen Eindrücke und gewonnenen Erfahrungen ist ihr Leben immer in Bewegung. Als Performerin und Coach möchte sie andere Menschen berühren und ein Stück auf ihrer spannenden Reise mitnehmen. Infos rund ums Fühlen auf Website | YouTube | CrewUnited.

 

 

Andere Beiträge in der fünfteiligen Blogserie Fühlen zum Thema Begegnung:

Begegnung durch Riechen gestalten – Tipps eines Parfumeurs

Begegnung durch Sehen: Mercedes-Benz Exterior Designer Robert Lesnik

Begegnung gestalten – Event-Tipps rund ums Schmecken vom Chocolatier Max

 

Deine Worte haben Macht – oder etwa nicht?

Gedanken beeinflussen Worte und Worte haben Macht // Sei gut zu dir & anderen!

 

 

Zum heutigen Ehrentag erlaube ich mir philosophisch zu werden…:

 

 

1. Wusstest du, dass dein Körper aus bis zu 70% Wasser besteht?

 

Ok, soweit reicht das Schulwissen noch.

 

 

2. Wusstest du, dass Wasser Emotionen speichert?

 

Puh, jetzt wird es esoterisch. Nicht im Ernst, oder? Das ist doch nur Wasser!?

 

 

3. Wusstest du, dass deine Worte Wasser beeinflussen können?

 

Klingt extrem komisch, ist aber so. Ich wollte es zunächst auch nicht glauben. Mein Schwiegervater erzählte mir von diesem Experiment: Ein Japaner hat einen Monat lang drei Gläser gefüllt mit Wasser und Reis „besprochen“. Das rechte mit „Vielen Dank“, das linke mit „Du bist ein Idiot“ und das mittlere ignorierte er. Heraus kam dabei das:

 

 

Worte haben Macht Wasser Experiment Reis

 

Ne, nicht im Ernst. Alles Humbug! Das schrie nach Wiederholung: Gesagt getan (zwar nicht ich, aber ein Bekannter, der Physiker ist und es einfach nicht glauben wollte). Unfassbar! Es kam genau dasselbe dabei raus.

 

Nachzusehen ist das Experiment in unten verlinkter Dokumentation „WATER – Die geheime Macht des Wassers“ (bei 49:47 Minuten). Auch wenn es Strecken gibt, bei denen ich ausstieg haben mich die Gedankengänge echt überrascht. Wasser – das ist doch eigentlich so stinklangweilig normal… Was lernen wir jedenfalls daraus?

 

Deine Worte haben Macht!

 

Wenn unsere Worte schon „normales“ Wasser so krass beeinflussen können, dazu Wasser noch Emotionen speichert (wird in der Dokumentation thematisiert) und wir Menschen aus fast 70% Wasser bestehen… 1+1+1 = Diese Kombination macht für mich ein gedankliches Fass auf!

 

Da kann ich doch gar nicht mehr anders als in Gedanken wie auch in Worten gut mit mir, aber natürlich auch anderen Menschen um mich herum zu sein. Unsere Worte haben Macht. Lasst uns also nett mit uns selbst und zueinander sein! Darauf werde ich im nächsten Jahr definitiv acht geben. Hier die sehenswerte Doku:

 

 

Quelle: Youtube – deine Worte haben Macht // Experiment bei 49:41 min

 

 

Linkempfehlungen zu philosophischen Gedankengängen im Eventbereich:
Warum wir mehr Customer Centricity bei Events benötigen…
Teamkommunikation // Warum anschreien einfach nicht lohnt…
PAUSE: Warum du mehr erreichst, wenn du weniger arbeitest…
Dienende Führung – Führungsmodell für effektive Event-Ergebnisse
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Die 5-Finger-Formel // Tipps für dein Vortrag

Die 5-Finger-Formel // hilfreiche Tipps bei der Vorbereitung von Vorträgen

 

 

„Einer muss immer leiden – entweder das Publikum oder der Vortragende. 

Hoffentlich ist es der Zweite!“ // Papst Franziskus

 

 

Als Regisseur erlebe ich tagein, tagaus eine Vielzahl von Vorträgen bei Konferenzen und Veranstaltungen.

 

Die meisten sind leider irrelevant. Zeitverschwendung.

 

Das liegt daran, dass sie keinen Fokus haben. Oder Antworten auf Fragen geben, die keiner gestellt hat. Oder zu sehr aus der Brille des Vortragenden gedacht sind und damit das Publikum langweilt. Oder inhaltlich sogar gut sind, aber einfach nicht im Kopf bleiben wollen.

 

Fünf Fragen, die es in sich haben…

 

Genau da steigt ein kleines Bildband ein. Der Kreativschmiede Bär Tiger Wolf ist es gelungen eine sinnbildliche Geschichte im Kinderbuchstil zu erzählen (habe ich gleich meinen Kindern vorgelesen ;).

Im zweiten Teil werden die Prinzipien für wirkungsvollere Vorträge gekonnt auf den Punkt gebracht.

 

So, dass Kopfkino ausgelöst wird.

 

Diese fünf Fragen helfen ungemein in der Vorbereitung und sorgen dafür, dass die Botschaft erinnerbar bleibt:

 

die 5-Finger-Formel

 

Hier die fünf Fragen für das MEHR an Wirkung deines Vortrags:

 

1. Starker Fokus: Auf welche Frage fokussiere ich mich?

 

2. Relevanz zeigen: Wie betrifft es die Zuhörenden?

 

3. Was ist die herausragende Frage aus Sicht der Hörenden?

 

4. Gebe ich eine Antwort in Form eines Versprechens, einer Chance oder eines Angebots?

 

5. Greifbare Struktur: Lässt sich die Antwort mit einem Begriff oder Bild gliedern?

 

 

Wie das am Beispiel von Employer Branding konkret aussehen kann, erklärt Geschäftsführer Theo Eißler hier:

 

 

 

Fazit: Die 5-Finger-Formel ist ein Schätzchen!

 

Clevere Tipps, die genau richtigen und wichtigen Hinweise, damit Vorträge Wirkung erzielen. Destilliert auf das Allerwichtigste und dabei klar, verständlich und lustmachend auf die Bühne zu gehen. Einfach empfehlenswert!

 

Als Praktiker würde ich noch hinzufügen, dass sich der Teufel in der Ausgestaltung versteckt. Die Fragen bringen extrem gutes Wissen hilfreich auf den Punkt. In der Umsetzung macht es aber Sinn sich nicht mit der erstbesten Antwort zufrieden zu geben, sondern mit einem Gegenüber die eigenen Antworten zu reflektieren und durch Perspektivwechsel auf eine noch tiefere, stringentere, ganzheitlichere Ebene zu gelangen. Dabei hilft mir die Idee von Costumer Centricity! Wer einen Sparring Partner sucht wird sicher bei Theo Eißler fündig – oder darf sich gerne auch an mich wenden 😉

 

Das Buch lässt sich bei Amazon bestellen. Hier gibt es auch eine Vorlage mit den fünf Fragen. Viel Spaß damit!

 

Weitere Leseempfehlungen zum Thema Präsentieren:

Präsentationstipps: Was Elon Musk goldrichtig macht & Sie davon lernen können!
5-teilige Serie Besser Präsentieren von Moderator und Coach Martin Kloss
AuftrittsCoaching: 12 Tipps für wirkungsvolle Vorträge
OnePager: Auf den Punkt kommen wie Ronald Reagan 

 

Wie Design Thinking dein Event revolutioniert!

Design Thinking als praktische Methodik für nutzerfreundlichere Events

 

 

Design Thinking ist in aller Munde. Wie die Methodik im Prozess der Eventgestaltung helfen kann, dass habe ich die Creative Directorin Elsa Wormeck gefragt. Fünf Fragen für einen guten Überblick – viel Spaß:

 

 

1. Wie lautet deine Definition der Design Thinking Methode?

 

Design Thinking ist ein Framework zur Problemlösung. Es bietet einen Denk- und Arbeitsansatz, mit dem wir Innovationen kreativ und experimentell entwickeln. Gleichzeitig ist das Vorgehen sehr systematisch. Wir stellen Fragen, beobachten Nutzer in ihrer Welt und lernen anhand von Prototypen. Sobald wir den Nutzer wirklich einbeziehen und verstehen, machen wir neue Erkenntnisse. Diese eröffnen uns einen erstaunlich neuen Blick auf das Thema. Mit diesen Einsichten kreieren Design Thinker Produkte und Services, die Nutzerbedürfnisse im Kern treffen oder sogar von Grund auf neu schaffen. Steve Jobs hat das in seiner Produktentwicklung auf famose Weise umgesetzt. Unternehmen wie Lego haben sich so komplett neu erfunden.

 

Design Thinking LEGO Serious Play

 

 

2. Welchen Vorteil liefert Design Thinking konkret im Eventkontext?

 

Nach dem Motto: die erste Idee ist die beste Idee neigen Teams unter Zeitdruck in der Ideenfindung dazu, sehr schnell zu den offensichtlichsten Lösungen zu springen. Im Design Thinking halten wir uns mindestens genauso lang im Problemraum auf, wie im Lösungsraum. Wir erarbeiten uns ein fundiertes Verständnis für das Thema und für die Nutzer von Events. Erst dann lässt sich sagen, wie eine Lösung überhaupt beschaffen sein müsste, um das Problem im Kern zu treffen. Und um ein innovatives Moment zu erzeugen.

 

Im Design Thinking schaffen wir Prototypen, um Teilaspekte einer Lösung zu testen, anstatt das ganze Projekt durchzuplanen, wie es oft in der Live-Kommunikation passiert. Das kann dann auch vom Event als Massnahme wegführen und ganz neue Beratungsfelder eröffnen.

 

In der aktuellen Arbeitswelt sind die Menschen gefordert, immer stärker selbst zu entscheiden und mitzugestalten. Da reicht es oft nicht mehr aus, sich als Agentur einfach ein buntes Event auszudenken. Es gilt viel mehr, alle Beteiligten von Anfang an in den Kreationsprozess zu involvieren. Das ist natürlich nicht für alle Menschen einfach… Eine Agentur kann ihre Kunden und Nutzer aktiv dabei unterstützen, diesen Weg mit Zuversicht zu beschreiten. So wird der Eventler vom Produzenten und Ideengeber zum Moderator für Live-Kommunikation. Design Thinking bietet einen Rahmen und vielfältige Arbeitsweisen, um solche kollaborativen Arbeitsprozesse strukturiert zu gestalten. Für die Agentur und ihren Auftraggeber birgt gemeinsames Design Thinking die Chance einer fruchtbareren Zusammenarbeit. Achtung, Spoiler: der Kunde ist nicht der Nutzer. Das gilt es auch dem Auftragggeber gegenüber zu verdeutlichen.

 

 

3. Welche Erfahrungen hast du bei der Konzeption von Eventformaten durch DT gesammelt?

 

Gemeinsam mit einem großen medizinischen Unternehmen habe ich vor einiger Zeit eine Design Thinking Lernkaskade für die Organisation entwickelt und durchgeführt. Es fand eine besonders intensive Zusammenarbeit mit dem Kunden statt, in die Befragungen und Beobachtung der Mitarbeiter eingeflossen sind. Von der Beratung des Managements über ein Teamlead-Training bis hin zu einem großen Mitarbeiter Event, ist die Vorbereitungsphase nahtlos in die Realisierung übergegangen. Das veranschaulicht das iterative Prinzip von Design Thinking: Jeder Schritt im Arbeitsprozess mündete in einen Prototypen, der dann durch das Feedback der Mitarbeiter weiter entwickelt wurde. Auf diese Weise haben sich die Beteiligten das Thema Design Thinking selbst zu eigen gemacht.

 

core create Design Thinking Bootcamp

 

Bei komplexen Projekten ist es eine riesige Erleichterung, alle vorhandenen Artefakte anhand von Haftnotizen, Fotos und Skizzen auf Wänden im Raum abzubilden. Das verschafft dem Team zu jedem Zeitpunkt Transparenz über den gemeinsamen Informationsschatz zum Projekt. So haben wir das auch für das 100-jährige Jubiläum von Fresenius gemacht, das ich für die Agentur Cb.e in Berlin betreut habe. Mit Hilfe von Affinity Maps, Timelines und Mind Maps nahm das Projekt über Monate hinweg auf den Wänden der Agentur eine immer klarere Gestalt an.

 

Von unterschiedlichen Geschäftsbereichen, über die Politik, bis hin zu den Gästen waren sehr viele Stakeholder mit unterschiedlichsten Bedürfnissen beteiligt. Wir haben uns intensiv und persönlich mit den Menschen auseinander gesetzt, um heraus zu finden, was das Konzept leisten muss, um sie zu berücksichtigen. Der Erfolg dieser Arbeitsweise zeigte sich nicht nur in den Standing Ovations der Gäste. Auch das Team hat bei aller Komplexität interdisziplinär und dabei sehr harmonisch zusammengearbeitet.

 

 

4. Wer sollte unbedingt die Finger von DT lassen?

 

Niemand sollte die Finger von Design Thinking lassen, ganz im Gegenteil. Erst durch das Ausprobieren und Machen erfährst du, ob das eine Denk- und Arbeitsweise ist, die Dich persönlich und Euch im Team weiter bringt. Wenn du komplexe Herausforderungen liebst, kann das ein Vorteil sein. Was allerdings niemanden weiter bringt, sind territoriale Rollenbesetzungen. Im Design Thinking ist jeder kreativ und denkt jeder über sein eigenes Arbeitsgebiet hinaus auch in die Bereiche der anderen mit hinein. Kreativdirektoren und kreative Geschäftsführer werden nur erfolgreich mit Design Thinking arbeiten, wenn sie ihrem Team Raum geben. Welche Führungshaltung dabei hilfreich ist? Aus meiner eigenen CD-Erfahrung kann ich sagen: versuche dich als Geschäftsführer im Projekt oder als Creative Lead überflüssig zu machen, dann bist du auf dem richtigen Weg.

 

Design Thinking Event Bootcamp

 

 

5. Wo kann ich mehr erfahren, um Design Thinking anzuwenden?

 

Sehr empfehlenswert ist das Online Training von +Acumen, einer Plattform für die Anwendung von Design Thinking im Social Business und im humanitären Kontext. Das mehrwöchige Training ist kostenlos und fundiert. Alles Gelernte lässt sich nach dem Training auf den eigenen Arbeitsbereich übertragen. Man lernt dabei auch tolle Leute kennen, denn der Kurs findet im Rahmen einer globalen Design Thinking Community statt.

 

Ich selbst biete in regelmäßigen Abständen ein zweitägiges Design Thinking Bootcamp an. Hier lernst du in einem intensiven Deep Dive das Mindset und die wichtigsten Prinzipien kennen. Anhand einer exemplarischen Design Challenge machst du den Prozess in einem Team einmal komplett mit. Die nächsten beiden Bootcamps finden am 22./23. März und am 24./25. Mai 2018 in Berlin statt. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier: Design Thinking Boot Camp.

 

 

Elsa WormeckElsa Wormeck arbeitet als Design Thinking und LEGO® Serious Play® Facilitator, Trainerin und Coach. Mit Ihrem Unternehmen corecreate | communications begleitet sie Organisationen bei der Entwicklung von Potentialen und Skills für eine agile und innovative Arbeitskultur.
Sie hat viele Jahre als interdisziplinäre Designerin und Creative Director in der Kommunikationsbranche gearbeitet.

 

Warum wir mehr Customer Centricity bei Events benötigen…

Customer Centricity bei Events // Perspektivwechsel am Beispiel der Ketchup Flasche von Heinz

 

 

Wer kennt sie nicht? Die gute alte Ketchup Flasche von Heinz. Zu welcher der beiden Verpackungen würdest du im Regal greifen? Da geht es schon los. Mit welcher Brille kaufst du ein: Welche ist schöner?

 

Natürlich die linke Design-Ikone. Warum hat sich jedoch Heinz dazu entschieden, die rechte Verpackung zu entwickeln? Genau, wenn die Glasfalsche umgedreht wird muss kräftig geschüttelt werden. Und dann? Platsch.

 

Ein großer Klecks breitet sich auf dem Teller und oft darüber hinaus aus. Genau das ist der Grund, warum Heinz die Squeeze-Technologie entwickelt hat. Der Ketchup ist perfekt dosierbar und da umgedreht, jederzeit an der Öffnung. Eltern würden für ihre Familie also definitiv zur rechten Verpackung greifen. So erfüllt die Verpackung den Nutzen für diesen Kunden besser. Das Bedürfnis des Kunden steht dabei im Mittelpunkt, nicht das Produkt (und für alle Design-Liebhaber gibt es ja die Sonderedition ;).

 

 

Was hat Customer Centricity mit Events zu tun?

 

Genau darum geht es auch bei Events. Nicht das Event an sich ins Zentrum der Bemühungen stellen, sondern das Erlebnis des Besuchers. Events sind Erlebnisse in besonders gestalteten Atmosphären. Menschen sind dabei offen für Neues. Das Ziel dabei ist oft Veränderung – im Denken und Handeln. Damit es aber besondere, erinnerbare Erlebnisse werden, müssen sie dem Gast gefallen. Hier klafft Innen- und Außenwahrnehmung oft auseinander.

 

Konsequente Kundenorientierung (oder eben Customer Centricity) setzt das Erleben der Gäste in den Mittelpunkt. Denn nur dann ist das Event auch wirksam. Es muss den Besuchern gefallen, sie ansprechen und mitnehmen. Hierzu ist ein Perspektivwechsel bei der Eventkonzeption nötig.

 

Als Gestalter von Events müssen wir uns von unseren persönlichen Vorlieben lösen. Von unserem Design-Geschmack, von unseren Musik-Vorlieben, von unserem Humor-Stil – kurzum der Projektion unserer Vorstellungen auf die der Gäste. Oft genug fällt mir in Hintergrundgesprächen auf, wie unterschiedlich die Meinungen und Erwartungen von Menschen sind. Das hat viele Gründe: andere Selbstverständnisse, Kontexte, Hintergründe, Lebenssituationen.

 

Hilfreich ist beispielsweise die Erstellung von Persona-Profilen. Damit kann aus konkreten Besucher-Perspektiven das Event auf den Nutzen überprüft werden. Wohlwissend, dass die Realität vielfältiger ist als ein paar ausgewählte Personas… Das bedeutet zwar Mehrarbeit – wird aber auch zu Mehrwert führen.

 

Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.“

// Antoine de Saint-Exupéry

 

Auch eine „Empathiekarte“ kann durch folgende Fragen helfen mehr über die inneren Bedürfnisse des Kunden zu erhalten: In welchem Umfeld bewegt sich der Kunde? Was beeinflusst ihn? Wie informiert er sich? Was sind seine größten Herausforderungen? Daraus lassen sich Themen priorisieren und in den Programmablauf einbauen.

 

Kundennutzen Event - Empathy Map
Customer Centricity: Empathy Map // Quelle: DIM

 

 

Perspektivwechsel zum Besucher = Nutzenorientierung

 

Eine interessante Entdeckung habe ich in dem Buch „A Framework for Understanding Poverty“ gemacht. Ruby Payne hat darin eine Studie in Texas vorgestellt, die gemacht wurde da Lehrer oft keinen Zugang zu Schülern fanden. Die unterschiedlichen Selbstverständnisse und damit Differenzen der Lebenseinstellungen in den drei Schichten von Arm, Mittelklasse und Reich zeigen sich sehr deutlich in diesen Lebensbereichen:

 

Customer Centricity - A Framework for Understanding PovertyA Framework for Understanding Poverty by Ruby Payne // Quelle: Phil Ebersole

 

 

Für mich offenbart sich darin die Vielschichtigkeit von Menschen, was Aufschluss über die Bedürfnisse geben kann. Wenn man dies beispielsweise in den Kategorien Angestellter, Teamleiter und Geschäftsführer weiterdenkt, werden auch dabei das Selbstverständnis und die daraus abgeleiteten Anforderungen an die Machart des Events eindeutig. Richten wir das Event dementsprechend aus?

 

Ein weiterer Punkt der unbedingt im Blickfeld der Eventkonzeption stehen muss sind die „Touchpoints„. Wo liegen die Berühungspunkte des Gastes vor, während und nach dem Event? Also beginnend mit der Einladung oder Webseitenbesuch über Ankunft und Parken zu dem Raumerlebnis, Programmpunkten, Partizipation etc. bis zu der Nachberichterstattung. Welches sind die Interaktionspunkte auf der „Costumer Journey„?

 

Selten habe ich ein konsequentes Hineindenken in die Sichtweise des Gastlerbnisses bei Events erlebt. Vielleicht ist es manchmal nicht die fette Opening-Show, sondern die kleinen Details, die für Nutzen und Mehrwert auf Besucherseite sorgen. Das wird auch das innere Lächeln hervorzaubern – beim Gast wie Gastgeber und dem Eventgestalter.

 

 

Kernfrage: Wie hoch ist die Investitionsrendite?

 

Abschließend noch ein Gedankengang zum Return of Investment: Welches ist die größte Investition bei Events? Nicht die Finanzen in Form des Eintrittpreises. Es ist die Zeit die ein Besucher investiert, um bei der Veranstaltung dabei zu sein. Wie effektiv gehen wir mit dieser Ressource um? Deshalb spreche ich gerne von der Investitionsrendite. Die Investition von Zeit muss sich für Besucher lohnen.

 

Was heißt das für die Eventgestaltung? Vorträge zum Beispiel dahingehend überprüfen, ob das gleiche nicht auch in der Hälfte der Zeit gesagt werden kann? Was wollen die Besucher eigentlich auf der Konferenz? Ein „Greatest Challenge Workshop“ könnte sehr viel mehr Nutzen schaffen, indem in kleinen Runden über die größte Herausforderung diskutiert wird. Gleichzeitig wird das Wissen der Besucher so viel aktiver eingebunden. Vielleicht braucht es ein mehr an Zeit, damit sich die richtigen Personen austauschen können. Denn auf Fachmessen sind alle wichtigen Entscheider vor Ort.

 

Fazit: Wenn wir den Bedürfnissen der Besucher begegnen, erzeugen wir Mehrwert. Weil das Event sich um die Themen und Bedürfnisse des Gastes dreht – und nicht die eigene Agenda. So entsteht Nutzen und Sinn. Diese Kundenorientierung wird zu mehr Erfolg führen. Das wird sich rumsprechen – garantiert!

 

 

Frage: Oder habt ihr andere Erlebnisse rund um Customer Centricity  bei Events gemacht?